Die antares Apotheke in Hamburg-Jenfeld stellt für Pflegeeinrichtungen, Kliniken und ambulant versorgte Menschen geeignete Arzneimittel patientenindividuell nach Einnahmezeitpunkten zusammen und verpackt sie maschinell in gekennzeichnete Blister. Dazu gehören die pharmazeutische Prüfung der Medikation, die Koordination von Verordnungen, Qualitätskontrollen, die abgestimmte Belieferung und die Begleitung bei Medikationsänderungen.
Die ärztliche Verordnung und die pflegerische Verantwortung für die Gabe bleiben dabei unverändert bestehen. Verblisterung ersetzt sie nicht – sie strukturiert den Weg dorthin.
Was Sie von antares haben – je nach Einrichtung
Ein Pflegeheim braucht etwas anderes als eine Klinikstation oder eine Familie zu Hause. Wählen Sie Ihre Situation: Sie sehen die Vorteile, worauf sie beruhen – und wo die Grenzen liegen.
Für Pflegeheime: geprüfte Blister statt Stellen im Wohnbereich
Feste Arzneimittel kommen fertig verblistert
Geeignete feste Arzneimittel kommen je Einnahmezeitpunkt verpackt und beschriftet. Ihre Pflegekräfte kontrollieren und geben, statt Dosetten zu füllen.
Jeder Plan wird vor dem ersten Blister geprüft
Apothekerinnen und Apotheker unter Leitung einer Fachapothekerin prüfen Plausibilität, Wechselwirkungen und Doppelverordnungen und klären Auffälligkeiten mit der Arztpraxis.
Folgerezepte im Blick
Wir koordinieren Folgeverordnungen im vereinbarten Rahmen – seit Juli 2026 nach Absprache mit den Praxen auch über die Direktübermittlung nach § 12a Abs. 4 ApoG (befristet bis 31.12.2028).
Nachvollziehbar für Aufsicht und Prüfung
Beschriftete Beutel, dokumentierte Prüfschritte und die gesetzlich vorgesehene Überprüfung der Aufbewahrung im Heim machen den Prozess nachvollziehbar.
- Geleitet von Fachapothekerinnen für klinische PharmazieSinah Gaebert (Verblisterung), Insa Goll (Klinikversorgung)
- Kamerabasierte Kontrolle jedes BeutelsKontrollgerät und Prüfbildschirm im Verblisterungsraum
- Eigene Verblisterung in Hamburg-JenfeldVerblisterungsraum in der Kuehnstraße 75, Fotodokumentation 12/2025
Grenze: Tropfen, Säfte, Kühlware, Bedarfs- und viele Betäubungsmittel bleiben außerhalb des Blisters.
Versorgung für Pflegeheime Nutzen je PerspektiveFür Kliniken: Einzeldosen und Prozessdisziplin aus dem Closed Loop
Einzeldosis-Beutel für die Station
Wo Ihr Prozess Einzeldosen braucht, verpacken wir nach Vereinbarung ein Arzneimittel je Beutel – scannbar und eindeutig gekennzeichnet.
Praxis mit der LungenClinic Großhansdorf
Für die LungenClinic Großhansdorf prüfen und verblistern wir von der elektronischen Verordnung bis zur dokumentierten Gabe.
Pharmazeutische Prüfung mit Laborbezug
Apothekerinnen und Apotheker prüfen auf Wechselwirkungen, Plausibilität, Allergien und übermittelte Laborwerte; die Klinikversorgung leitet eine Fachapothekerin für klinische Pharmazie.
Mehr als orale Medikation
Sterile Zubereitungen, onkologische Versorgung und Ernährungsmanagement können nach Vereinbarung aus derselben Apotheke kommen.
- Erfahrung aus dem geschlossenen MedikationsprozessPressemitteilung vom 06.08.2025
- Multi-Dose und Einzeldosis-BeutelWebsite antares (Arzneimittellogistik), Prüfübersicht mit Einzeldosis-Beuteln
- Mehr als Blister aus einer ApothekeLeistungsseiten der antares Apotheke; Sterillabor mit eigenem QM-Zertifikat
Grenze: Die Krankenhausversorgung setzt einen genehmigten Vertrag nach § 14 ApoG und ein gemeinsames Einführungsprojekt voraus.
Versorgung für Kliniken Nutzen je PerspektiveFür ambulante Dienste: Wochenblister für Klienten, die das wünschen
Vorbereitete Beutel statt Stellen vor Ort
Für verblisterte Klienten liegen beschriftete Beutel im Haushalt bereit; Ihre Pflegekräfte kontrollieren und geben, statt Dosetten zu füllen.
Klare Übergabe zwischen Dienst und Familie
Datum, Uhrzeit und Inhalt stehen auf jedem Beutel – auch Angehörige und Betreuungskräfte sehen, was wann vorgesehen ist.
Änderungen laufen über einen festen Weg
Neue Verordnungen werden pharmazeutisch geprüft und in den Plan übernommen; bis zum nächsten Blister wird nach vereinbartem Vorgehen überbrückt.
Feste Ansprechpartnerin für Ihren Dienst
Die Bereichsleitung Ambulante Versorgung ist Ihr Kontakt für Klienten, Lieferungen und Fragen.
- Eigene Verblisterung in Hamburg-JenfeldVerblisterungsraum in der Kuehnstraße 75, Fotodokumentation 12/2025
- Eigene Logistik mit automatisierter KommissionierungFotos Lager und Fuhrpark; GDP-Zertifikat
- Ehrlich über Nutzen und GrenzenIQWiG Rapid Report A18-35 (2019) als Bewertungsgrundlage
Grenze: Für Menschen im eigenen Haushalt ist die Verblisterung in der Regel eine Selbstzahlerleistung; es gilt die freie Apothekenwahl, und Vorteile für Empfehlungen gewährt antares nicht.
Versorgung für ambulante Dienste Nutzen je PerspektiveFür Wohngruppen und besondere Wohnformen: klare Beutel für Teams ohne Pflegeausbildung
Eindeutig, auch ohne Pflegeausbildung
Beschriftete Beutel je Person und Zeitpunkt nehmen Betreuungskräften das Richten aus Originalpackungen ab.
Einweisung für Ihr Team
Zu Blistern, Aufbewahrung, Dokumentation und nicht verblisterten Arzneimitteln bieten wir Einweisungen an – Inhalte und Bedingungen nach Vereinbarung.
Heimrechtliche Frage zuerst
Ob für Ihre Wohnform ein Heimversorgungsvertrag in Betracht kommt oder individuell versorgt wird, sprechen wir vor dem Start an; verbindlich ordnen Träger und Aufsicht ein.
Schrittweise mehr Eigenständigkeit
Wo Bewohner ihre Einnahme selbst übernehmen möchten, können übersichtliche Beutel ein schrittweises Training unterstützen.
- Geleitet von Fachapothekerinnen für klinische PharmazieSinah Gaebert (Verblisterung), Insa Goll (Klinikversorgung)
- Ehrlich über Nutzen und GrenzenIQWiG Rapid Report A18-35 (2019) als Bewertungsgrundlage
- Hamburg und die sechs Nachbarkreise§ 12a ApoG (Nachbarkreisregel)
Grenze: Die rechtliche Einordnung hängt vom Landesheimrecht und der konkreten Wohnform ab – pauschale Antworten gibt es nicht.
Wohngemeinschaften Eingliederungshilfe Nutzen je PerspektiveFür Träger: ein Versorgungsstandard für viele Häuser
Gleiche Abläufe in allen Häusern
Einheitliche Prozesse, Dokumentation und Ansprechpartner – bei individueller Versorgung je Haus.
Umstellung Haus für Haus
Wir planen die Umstellung gestaffelt, damit nicht alle Teams zugleich umstellen müssen.
Klarheit über das Versorgungsgebiet
Wir sagen Ihnen vor Vertragsschluss, welche Häuser aus Jenfeld versorgt werden können – Hamburg und die sechs Nachbarkreise.
Prüfschritte, die Ihr QM nachvollziehen kann
Ihr Qualitätsmanagement hat eine Apotheke mit zertifiziertem QM-System und dokumentierten Prüfschritten als Partner.
- Hamburg und die sechs Nachbarkreise§ 12a ApoG (Nachbarkreisregel)
- Zertifiziertes QualitätsmanagementQM-Zertifikate Apotheke, Sterillabor, Großhandel
- Eigene Logistik mit automatisierter KommissionierungFotos Lager und Fuhrpark; GDP-Zertifikat
Grenze: Für jedes Heim gelten die Genehmigungsvoraussetzungen des § 12a ApoG; Häuser außerhalb der Nachbarkreise können nicht aus Jenfeld versorgt werden.
Träger mit mehreren Standorten Nutzen je PerspektiveFür Angehörige: Überblick statt Tablettenschachteln
Jede Einnahme auf einen Blick
Ein Beutel je Zeitpunkt mit Datum und Uhrzeit – ein verschlossener Beutel zeigt, dass eine Einnahme noch aussteht.
Geprüft, bevor es verpackt wird
Apothekerinnen und Apotheker prüfen den Medikationsplan auf Wechselwirkungen und Doppelungen und sprechen Auffälligkeiten mit der Arztpraxis ab.
Beratung bei vielen Medikamenten
Bei mindestens fünf verordneten Arzneimitteln in Dauertherapie besteht Anspruch auf die erweiterte Medikationsberatung als Leistung der Krankenkasse.
Wie die Blister zu Ihnen kommen
Ob Sie in Jenfeld abholen oder eine Lieferung möglich ist, klären wir im Gespräch.
- Geleitet von Fachapothekerinnen für klinische PharmazieSinah Gaebert (Verblisterung), Insa Goll (Klinikversorgung)
- Kamerabasierte Kontrolle jedes BeutelsKontrollgerät und Prüfbildschirm im Verblisterungsraum
- Ehrlich über Nutzen und GrenzenIQWiG Rapid Report A18-35 (2019) als Bewertungsgrundlage
Grenze: Die Verblisterung ist für Privatpersonen in der Regel eine Selbstzahlerleistung; die ärztliche Verantwortung für die Therapie bleibt.
Für Angehörige Nutzen je PerspektiveMedikamente zu stellen kostet Zeit. Medikationsprozesse sicher zu organisieren erfordert noch mehr.
In vielen Einrichtungen werden Tabletten für jede Bewohnerin und jeden Bewohner von Hand in Dosetten gestellt, kontrolliert und dokumentiert. Das eigentliche Problem ist selten das Stellen allein, sondern die Summe der Schnittstellen dahinter.
Viele Schnittstellen
Hausärzte, Fachärzte, Klinik, Apotheke, Pflegeteam und Angehörige: Jede Verordnung durchläuft mehrere Hände, bevor sie beim Menschen ankommt.
Unterschiedliche Verordnungen
Mehrere verordnende Praxen, Rabattverträge mit wechselnden Präparaten und unterschiedliche Medikationspläne machen den Abgleich anspruchsvoll.
Knappe Personaldecke
Das Stellen bindet qualifizierte Pflegefachkräfte – oft zu Zeiten, in denen sie auch für Bewohner, Angehörige und Dokumentation gebraucht werden.
Häufige Änderungen
Neue Verordnungen, abgesetzte Präparate, Klinikentlassungen und Neuaufnahmen verändern Medikationspläne laufend – und jede Änderung muss alle Beteiligten erreichen.
Hoher Dokumentationsaufwand
Stellen, Kontrolle, Gabe, Bestände und Rezeptanforderungen müssen nachvollziehbar dokumentiert sein – auch für Prüfungen durch die Aufsicht.
Unklare Zuständigkeiten
Wer fordert das Folgerezept an? Wer informiert die Apotheke über eine Dosisänderung? Wo Zuständigkeiten nicht geregelt sind, entstehen Lücken.
Situationen, die jedes Pflegeteam kennt – und was wir daraus machen
Medikationsprobleme entstehen selten am Blister, sondern an Übergängen: zwischen Klinik und Heim, Praxis und Apotheke, Früh- und Spätdienst. Zu jeder Situation zeigen wir, was dahintersteckt, was antares übernimmt und was bei Ihnen bleibt.
Rückkehr aus dem Krankenhaus mit neuem Plan
Im Entlassbrief ist einiges neu, die Hausarztpraxis schließt gleich – und im Schrank liegen Blister mit dem alten Plan.
Was dahinterstecktWochenstellen im Dienstzimmer – mit Unterbrechungen
Telefon, Angehörige in der Tür, ein Ruf aus dem Zimmer: Stellen braucht Ruhe, die selten da ist.
Was dahinterstecktPersonal fehlt, und das Stellen bindet Fachkräfte
Jede Stunde am Medikamentenschrank fehlt an anderer Stelle – und die Verantwortung bleibt.
Was dahinterstecktEin Tag im Wohnbereich – mit und ohne Verblisterung Was für Verblisterung spricht Einwände ehrlich beantwortet
Ein durchdachter Medikationsprozess statt vieler einzelner Arbeitsschritte.
Verblisterung ist bei antares kein isolierter Verpackungsschritt, sondern Teil einer Versorgungskette. Jede Station hat eine klare Verantwortung – und die bleibt dort, wo sie rechtlich und fachlich hingehört.
- VerordnungÄrztliche Entscheidung über Wirkstoff, Dosis und EinnahmezeitpunktArzt
- Pharmazeutische PrüfungPlausibilität, Wechselwirkungen, Doppelverordnungen, Eignung zur VerblisterungApotheke
- VorbereitungRezeptabgleich, Bestand, Medikationsplan in der BlistersoftwareApotheke
- VerblisterungMaschinelle Zusammenstellung je Einnahmezeitpunkt im separaten VerblisterungsraumApotheke
- QualitätskontrolleElektronische Prüfung, Sichtkontrolle, Freigabe und DokumentationApotheke
- LieferungAbgestimmte Belieferung und Übergabe an die EinrichtungApotheke
- Gabe & DokumentationKontrolle des Blisters, Verabreichung, Beobachtung, DokumentationPflege
Was sich durch Verblisterung verändert – und was nicht
Die Apotheke übernimmt das Zusammenstellen geeigneter fester Arzneimittel, die pharmazeutische Prüfung davor und die Kontrolle danach. Die Pflege erhält für jeden Einnahmezeitpunkt einen beschrifteten Beutel mit Name, Datum, Uhrzeit und Inhalt.
Unverändert bleiben die ärztliche Therapieentscheidung, die pflegerische Kontrolle vor der Gabe, die Beobachtung der Wirkung und die Dokumentation der Verabreichung. Flüssige Arzneimittel, Bedarfsmedikation und andere nicht verblisterbare Präparate werden weiterhin ergänzend versorgt.
Den Ablauf im Detail lesen · Verantwortlichkeiten im Überblick
Ein Blick in unseren Verblisterungsraum

Originalpackung erfassen
Vor dem Befüllen wird jede Originalpackung per Barcode gescannt.

Kassettenträger befüllen
Tabletten kommen mit Handschuhen in die nummerierten Fächer eines Trays.

Tray in die Anlage
Die Anlage verpackt die Arzneimittel in einen fortlaufenden Schlauchblister.

Jeden Beutel kontrollieren
Ein Kamerasystem fotografiert jeden Beutel; Fachpersonal prüft das Ergebnis.
Fotos aus dem Verblisterungsraum der antares Apotheke in Hamburg-Jenfeld. Fotos: antares-apotheke Pharma Service e. K. · Den vollständigen Rundgang ansehen
Was Einrichtungen von einer gut organisierten Verblisterung erwarten können
Wir unterscheiden bewusst zwischen dem, was sich organisatorisch verändert, und dem, was davon abhängt, wie gut Prozesse gemeinsam gestaltet werden. Garantierte Einsparungen oder Fehlerfreiheit versprechen wir nicht.
Entlastung im Pflegealltag
Das wöchentliche Stellen geeigneter Tabletten entfällt in der Einrichtung. Die frei werdende Zeit hängt davon ab, wie viel heute gestellt wird und wie viele Arzneimittel nicht verblisterbar sind.
Bleibt bei der Pflege: Kontrolle vor der Gabe, Gabe, Dokumentation, nicht verblisterbare Arzneimittel.
Individuelle Vorbereitung
Jeder Beutel enthält die festen Arzneimittel eines Einnahmezeitpunkts für genau einen Menschen – beschriftet mit Name, Datum, Uhrzeit, Präparaten und Charge.
Voraussetzung: ein aktueller, vollständiger und abgestimmter Medikationsplan.
Pharmazeutische Kompetenz
Vor jeder Verblisterung prüfen Apothekerinnen und Apotheker die Medikation auf Plausibilität, Wechselwirkungen und Doppelverordnungen. Auffälligkeiten klären wir mit der verordnenden Praxis.
Die Therapieentscheidung bleibt ärztlich.
Strukturierte Abläufe
Feste Stichtage, definierte Bestellwege, nachvollziehbare Rezeptanforderungen und dokumentierte Übergaben machen die Versorgung planbarer – für die Einrichtung und für die Apotheke.
Wirkt dort am stärksten, wo heute Abläufe uneinheitlich sind.
Unterstützung bei Änderungen
Neue Verordnungen, Absetzungen und Entlassungen folgen einem vereinbarten Weg: Wer meldet was bis wann, wie wird überbrückt, was geschieht mit bereits gelieferten Blistern.
Reaktionszeiten werden im Versorgungsvertrag vereinbart, nicht pauschal zugesagt.
Persönliche Betreuung
Sie haben feste Ansprechpartner in Pharmazie und Kundenservice, die Ihre Einrichtung, Ihre Abläufe und Ihre Bewohnerstruktur kennen – statt eines anonymen Bestellsystems.
Kommunikationswege legen wir zu Beginn gemeinsam fest.
Von der Verpackungstechnik zur vollständigen Arzneimittelversorgung
Wir unterscheiden zwischen technischer Verblisterung, pharmazeutischer Qualitätssicherung, organisatorischer Entlastung, Integration in Ihre Abläufe und der laufenden Zusammenarbeit. Jeder Baustein ist einzeln erklärt.
Patientenindividuelle Verblisterung
Definition, Ablauf, Kennzeichnung, Eignung und Grenzen – der Leitfaden.
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Multi-Dose
Mehrere Arzneimittel je Einnahmezeitpunkt – für stabile Dauermedikation.
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Unit-Dose
Einzeldosen für klinische Prozesse mit hoher Änderungsdynamik.
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Medikationsmanagement
Plausibilität, Wechselwirkungen, Medikationsanalyse und ärztliche Abstimmung.
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Medikamentensicherheit
Fehlerquellen im Medikationsprozess und wirksame Schutzbarrieren.
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Medikationsänderungen
Neue Verordnungen, Absetzungen, Entlassungen – Wege und Zuständigkeiten.
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Rezeptmanagement & digitale Prozesse
Folgeverordnungen, E-Rezept, KIM und Bestandsüberwachung.
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Digitale Prozesse
E-Rezept, KIM, TI-Anbindung und digitale Beutelprüfung.
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Arzneimittellogistik
Kommissionierung, Auslieferung, Übergabe und Nachlieferung.
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Qualität & Sicherheit
§ 34 ApBetrO, Prüfschritte, Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit.
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Geeignete Arzneimittel
Was in den Blister gehört, was nicht – und wie der Rest versorgt wird.
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Schulungen für Pflegekräfte
Blister, Zuordnung, Änderungen, Aufbewahrung, AMTS.
WeiterlesenJede Versorgungsform hat ihre eigene Logik
Ein Pflegeheim mit stabiler Dauermedikation braucht etwas anderes als eine Station mit täglichen Therapieumstellungen oder ein ambulanter Dienst mit vierzig Haushalten. Wählen Sie Ihre Versorgungssituation.
Pflegeheime, Alten- & Seniorenheime
Entlastung beim Stellen, klare Änderungswege, Heimversorgungsvertrag.
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Alten- & Seniorenheime
Auch für Häuser mit Pflege, Servicewohnen und Kurzzeitpflege.
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Kurzzeit- & Verhinderungspflege
Mitgebrachte Medikation, kurze Aufenthalte, saubere Übergabe nach Hause.
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Tagespflege
Mittagsmedikation, Transport und klare Zuständigkeiten zwischen drei Orten.
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Ambulante Pflegedienste
Weniger Stellaufwand auf der Tour, klare Lieferung und Übergabe.
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Außerklinische Intensivpflege
Sonde, Inhalation, Infusion: komplexe Medikation strukturiert begleitet.
Weiterlesen
Kliniken & Krankenhäuser
Externe Verblisterung im Closed Loop – von der Verordnung bis zur Gabe.
Weiterlesen
Psychiatrische Kliniken
Adhärenz, Spiegelkontrollen, Belastungserprobung – therapienah versorgt.
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Geriatrie & Alterstraumatologie
Polypharmazie, Deprescribing, Entlassung ins Heim – pharmazeutisch begleitet.
Weiterlesen
Rehabilitationskliniken
Hausmedikation, Verweildauer, Entlassung – strukturiert versorgt.
Weiterlesen
Wohngruppen & WGs
Senioren- und Demenz-WGs: wer entscheidet und wie Versorgung organisiert wird.
Weiterlesen
Betreutes Wohnen & Servicewohnen
Eigene Wohnung, freie Apothekenwahl – Versorgung gut organisiert.
Weiterlesen
Eingliederungshilfe
Besondere Wohnformen, Assistenz und Selbstbestimmung.
Weiterlesen
Hospize & Palliativversorgung
Wann Verblisterung sinnvoll ist – und wann flexible Versorgung Vorrang hat.
Weiterlesen
Privatpersonen & Angehörige
Übersicht bei vielen Tabletten – Ablauf, Kosten, Beratung.
Weiterlesen
Träger mit mehreren Standorten
Einheitliche Prozesse, gemeinsame Standards, Einführung je Haus.
Weiterlesen
Hausarztpraxen & MVZ
Heimvisite, Folgeverordnung, Rückfragen: Zusammenarbeit mit der Apotheke.
Weiterlesen
Pflegeberatung & Sozialdienste
Verblisterung erklären, Eignung einschätzen, neutral weitergeben.
WeiterlesenWerkstätten (WfbM)
Mittagsmedikation zwischen Wohnort, Werkstatt und Familie klar geregelt.
WeiterlesenKinder- und Jugendhilfe
Sorgerecht, ADHS-Medikation, Notfallmedikamente – sauber dokumentiert.
WeiterlesenWohnungslosenhilfe
Unterkünfte, Krankenstuben, Tagesstätten: kleine Mengen, klare Absprachen.
WeiterlesenSozialpsychiatrische Einrichtungen
Psychopharmaka, Depot, Clozapin – und Schritt für Schritt zur Selbstständigkeit.
Weiterlesen24-Stunden-Betreuung
Betreuungskraft, Angehörige, Pflegedienst: Medikamente klar geregelt.
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Hamburg
Versorgung aus Hamburg-Jenfeld für Einrichtungen in den Hamburger Bezirken.
Weiterlesen
Hamburger Umland
Pinneberg, Segeberg, Stormarn, Lauenburg, Harburg, Stade – Regeln je Versorgungsform.
WeiterlesenFür Träger mit mehreren Standorten im Versorgungsgebiet können wir nach Vereinbarung einheitliche Prozesse, gemeinsame Ansprechpartner und standortübergreifende Qualitätsstandards abstimmen – bei individueller Versorgung je Haus. Mehr zur Versorgung von Trägern mit mehreren Standorten, zur Zusammenarbeit mit Trägern oder direkt als Träger anfragen.
Hamburg und die sechs angrenzenden Kreise
Verblistert wird in Hamburg-Jenfeld. Für Pflegeheime setzt § 12a Apothekengesetz voraus, dass Heim und Apotheke im selben oder in einem benachbarten Kreis bzw. einer kreisfreien Stadt liegen – an Hamburg grenzen Pinneberg, Segeberg, Stormarn, Herzogtum Lauenburg, Harburg und Stade. Was in jedem Kreis gilt, erklären die Regionalseiten.
Hamburg
Versorgung aus Hamburg-Jenfeld für Einrichtungen in allen Bezirken.
WeiterlesenKreis Stormarn
Ahrensburg, Reinbek, Glinde, Bad Oldesloe: Nachbarkreis des Bezirks Wandsbek.
WeiterlesenKreis Pinneberg
Elmshorn, Pinneberg, Wedel: Heimversorgung über die Stadtgrenze im Westen.
WeiterlesenKreis Segeberg
Norderstedt bis Bad Bramstedt: Heimversorgung im Norden der Stadtgrenze.
WeiterlesenKreis Herzogtum Lauenburg
Geesthacht bis Ratzeburg: Versorgung im ländlichen Osten an Bergedorf.
WeiterlesenLandkreis Harburg
Buchholz, Winsen, Seevetal, Tostedt: Heimversorgung über die Elbe.
WeiterlesenLandkreis Stade
Stade, Buxtehude, Altes Land: Apotheke vor Ort und Verblisterung in Jenfeld.
WeiterlesenRegionen im Überblick
Hamburg, Nachbarkreise, Metropolregion: was je Versorgungsform gilt.
WeiterlesenHamburger Bezirke: Wandsbek · Hamburg-Mitte · Altona · Eimsbüttel · Hamburg-Nord · Bergedorf · Harburg
Was Leitung, Pflege, Verwaltung und Qualitätsmanagement wissen müssen
Über die Arzneimittelversorgung entscheiden mehrere Menschen in einer Einrichtung – mit unterschiedlichen Fragen. Jede Seite enthält Vorlagen, die Sie mit Ihren eigenen Daten füllen.
Für Einrichtungsleitungen
Verblisterung als Leitungsentscheidung: Personal, Haftung, Prüfungen, Kosten.
WeiterlesenPflegedienstleitung
Verantwortung, Delegation, Einarbeitung, Prüfung – mit Vorlage zur Ist-Analyse.
WeiterlesenFür Pflegefachkräfte
Was sich am Medikamentenwagen ändert – und was in Ihrer Verantwortung bleibt.
WeiterlesenKaufmännische Leitung
Kosten, Verträge, Angebotsvergleich und Risiken – ohne Schönrechnen.
WeiterlesenQualitätsbeauftragte
Prozessbeschreibung, Audit, Fehlerkultur – mit Audit-Checkliste Arzneimittel.
WeiterlesenAusschreibung Arzneimittelversorgung
Leistungsbeschreibung, Kriterien und rechtliche Grenzen der Vergabe.
WeiterlesenSechs Schritte vom ersten Gespräch bis zur laufenden Versorgung
Erstgespräch
Wir lernen Ihre Einrichtung kennen: Versorgungsform, Zahl der Bewohner, heutige Apothekenversorgung, beteiligte Arztpraxen und Ihre wichtigsten Anliegen.
Analyse der aktuellen Versorgung
Gemeinsam betrachten wir Stellprozess, Rezeptwege, Änderungsfrequenz, Bedarfsmedikation und Dokumentation – ohne personenbezogene Gesundheitsdaten im ersten Schritt.
Festlegung des geeigneten Modells
Multi-Dose, Unit-Dose, Teilverblisterung einzelner Bereiche oder zunächst nur strukturiertes Rezept- und Medikationsmanagement: Wir empfehlen, was zu Ihnen passt.
Organisatorische und rechtliche Vorbereitung
Versorgungsvertrag und behördliche Genehmigung, Datenschutz, Einwilligungen, Stichtage, Lieferrhythmus, Kommunikationswege und die Information von Bewohnern und Arztpraxen.
Einführung und Schulung
Übernahme der Medikationspläne, pharmazeutische Erstprüfung, Schulung der Pflegekräfte zum Umgang mit Blistern und ein begleiteter Start – auf Wunsch zunächst in einem Wohnbereich.
Laufende Zusammenarbeit
Feste Ansprechpartner, vereinbarte Änderungswege, regelmäßige Abstimmung und gemeinsame Auswertung: Was funktioniert, wo muss nachgesteuert werden?
Sechs Merkmale, die Sie überprüfen können
Wir beschreiben, was wir tun – nicht, was wir versprechen. Zu jedem Merkmal nennen wir den Nachweis.
Eigene Verblisterung in Hamburg-Jenfeld
Prüfen, verblistern, kontrollieren und ausliefern: Diese Schritte erledigt antares am eigenen Standort in Hamburg-Jenfeld. Rückfragen zu einem Beutel beantwortet das Team, das ihn hergestellt hat.
NachweisVerblisterungsraum in der Kuehnstraße 75, Fotodokumentation 12/2025
Mehr dazuGeleitet von Fachapothekerinnen für klinische Pharmazie
Verblisterung und Klinikversorgung verantworten Apothekerinnen mit Weiterbildung in klinischer Pharmazie. Die Medikationsprüfung vor der Herstellung ist bei uns pharmazeutische Fachaufgabe.
NachweisSinah Gaebert (Verblisterung), Insa Goll (Klinikversorgung)
Mehr dazuKamerabasierte Kontrolle jedes Beutels
Jeder Beutel wird fotografiert und automatisch abgeglichen; Fachpersonal prüft die Ergebnisse und klärt Auffälligkeiten von Hand, bevor ein Blister das Haus verlässt.
NachweisKontrollgerät und Prüfbildschirm im Verblisterungsraum
Mehr dazuErfahrung aus dem geschlossenen Medikationsprozess
Für die LungenClinic Großhansdorf prüft und verblistert antares im geschlossenen Medikationsprozess von der elektronischen Verordnung bis zur dokumentierten Gabe. Prüfung vor der Herstellung und dokumentierte Rückfragen kennt dasselbe Team auch aus diesem Projekt.
NachweisPressemitteilung vom 06.08.2025
Mehr dazuMehr als Blister aus einer Apotheke
Infusionen und sterile Zubereitungen, onkologische Versorgung, Ernährungsmanagement, Medikationsberatung und Schulungen – was nicht in den Blister gehört, kann nach Vereinbarung aus derselben Apotheke kommen.
NachweisLeistungsseiten der antares Apotheke; Sterillabor mit eigenem QM-Zertifikat
Mehr dazuEhrlich über Nutzen und Grenzen
Keine Fehlerquoten ohne Beleg, keine Zeitversprechen, keine Pauschalpreise. Wir sagen Ihnen auch, wann Verblisterung nicht passt – und was stattdessen hilft.
NachweisIQWiG Rapid Report A18-35 (2019) als Bewertungsgrundlage
Mehr dazu
Wer bei antares hinter Ihrer Arzneimittelversorgung steht
Die patientenindividuelle Verblisterung ist bei antares Teil einer Apotheke, die Kliniken und Gesundheitseinrichtungen versorgt. Das prägt unsere Arbeitsweise: Wir denken Verblisterung vom Medikationsprozess her, nicht von der Maschine.
- Fachliche Leitung: Die Verblisterung leitet Sinah Gaebert, Apothekerin und Fachapothekerin für klinische Pharmazie. Auch die Klinikversorgung wird von einer Fachapothekerin für klinische Pharmazie verantwortet.
- Verblisterungskompetenz: Maschinelle Verblisterung in einem eigens dafür eingerichteten Raum. Im geschlossenen Medikationsprozess für die LungenClinic Großhansdorf sichern elektronische Prüfmechanismen, Scan-Prozesse und das Vier-Augen-Prinzip die Abläufe ab.
- Medikationsmanagement: Pharmazeutische Prüfung von Medikationsplänen und erweiterte Medikationsberatung bei Polymedikation.
- Klinische Erfahrung: Versorgung von Krankenhäusern einschließlich Arzneimitteltherapiesicherheit, Aufnahme- und Entlassmanagement und eines geschlossenen Medikationsprozesses mit externer Verblisterung.
- Logistik: Automatisierte Kommissionierung und eigene Auslieferung aus Hamburg-Jenfeld.
- Ergänzende Spezialisierungen: Ernährungsmanagement durch eine Oecotrophologin (M. Sc.) und onkologische Pharmazie mit eigenem Sterillabor – sauber getrennt von der Verblisterung, aber verfügbar, wenn Ihre Bewohner sie brauchen.
Warum antares · Das Fachteam hinter der Verblisterung · Fakten auf einen Blick · Das gesamte Team der antares Apotheke
LungenClinic Großhansdorf: externe Verblisterung im geschlossenen Medikationsprozess
Seit 2025 versorgt antares die stationären Patienten der LungenClinic Großhansdorf über einen geschlossenen Medikationsmanagementprozess. Ärzte verordnen auf Station elektronisch. Apothekerinnen und Apotheker in Hamburg-Jenfeld prüfen jede Verordnung auf Wechselwirkungen, Plausibilität, Allergien und Laborwerte, bevor die Arzneimittel maschinell patientenindividuell verblistert werden.
Jeder Blister trägt Patientenname, Patientennummer, Arzneimittelbezeichnung und Einnahmezeitpunkt. Auf Station kontrollieren Pflegefachkräfte die Lieferung für den Folgetag und erfassen die Gabe elektronisch. Flüssige Arzneimittel wie Infusionen werden in der Klinik ergänzt.
Das Beispiel zeigt, worum es uns geht: nicht um einzelne vorbereitete Tabletten, sondern um die Mitgestaltung eines Medikationsprozesses über Organisationsgrenzen hinweg.
Selbst prüfen, bevor Sie mit uns sprechen
Vier Werkzeuge, die Ihnen auch dann nützen, wenn Sie sich am Ende für einen anderen Weg entscheiden.
Eignungscheck
Sechs Fragen zu Ihrer Organisation – mit erster Einschätzung und nächsten Schritten.
Check startenAufwandsrechner
Machen Sie Ihren heutigen Aufwand für Stellen, Kontrolle, Änderungen und Rezepte sichtbar.
Aufwand berechnenCheckliste Umstellung
In 10 Schritten zur patientenindividuellen Verblisterung im Pflegeheim – druckbar.
Zur ChecklisteEntscheidungsleitfaden
Die wichtigsten Fragen an Ihren Apothekenpartner – um Angebote fair zu vergleichen.
Leitfaden öffnenLeitfäden für Einrichtungsleitungen, Pflegedienstleitungen und Klinikmanagement
Was ist Verblisterung?
Begriffe, Formen und Abgrenzungen – mit Glossar.
WeiterlesenWie funktioniert Verblisterung?
Ein Rundgang in Bildern – von der Software bis zur Beutelkontrolle.
WeiterlesenKosten & Wirtschaftlichkeit
Kostenbestandteile, Zuständigkeiten und ein transparenter Aufwandsrechner.
WeiterlesenVorteile für Pflegeheime
Nutzen und Grenzen aus Sicht von Leitung, Pflege, Bewohnern und QM.
WeiterlesenVorteile für Kliniken
Nutzen und Grenzen für Station, Ärzte, Arzneimittelkommission und Controlling.
WeiterlesenVorteile für ambulante Pflegedienste
Nutzen und Grenzen aus Sicht von Leitung, Tour, Klienten und Praxis.
WeiterlesenVorteile für Wohnformen
WG, Eingliederungshilfe, Sozialpsychiatrie, betreutes Wohnen: Nutzen je Rolle.
WeiterlesenVorteile für Träger
Nutzen und Grenzen für Geschäftsführung, QM, Einkauf und Häuser.
WeiterlesenVorteile für Angehörige
Übersicht, sicheres Richten, Beratung – und ehrliche Grenzen für zu Hause.
Weiterlesen
Unit-Dose vs. Multi-Dose
Zwei Systeme im fachlichen Vergleich – mit Einsatzempfehlungen.
WeiterlesenPolypharmazie
Risiken komplexer Arzneimitteltherapie und wie Prüfprozesse sie adressieren.
Weiterlesen
Umstellung & Einführung
Leitfaden, Schulungen und Checkliste in 10 Schritten.
WeiterlesenOnboarding: die ersten 90 Tage
Projektstart, Datenübernahme, Pilot, begleiteter Start, Auswertung.
WeiterlesenZukunft des Medikationsmanagements
E-Rezept, KIM, Closed Loop und Automatisierung – eine Einordnung.
WeiterlesenGlossar A bis Z
Rund 90 Fachbegriffe zu Verblisterung, Recht, Telematik und Medikation kurz erklärt.
WeiterlesenArbeitshilfen
Alle Checklisten, Vorlagen und Rechner des Bereichs – nach Anlass sortiert.
WeiterlesenVersorgungsmodelle im Vergleich
Stellen, eigene Verblisterung, Blisterzentrum oder Versand – sachlich verglichen.
WeiterlesenTI-Anbindung für Pflegeeinrichtungen
Pflicht, Komponenten, Finanzierung und Nutzen für Rezeptweg und Apotheke.
WeiterlesenePA und Medikationsliste im Pflegeheim
eML, E-Medikationsplan, Zugriffsrechte und Verhältnis zum Blisterplan.
WeiterlesenPharmazie, Recht und Klinik – so genau, wie es die Versorgung verlangt
Welche Arzneimittel pünktlich gegeben werden müssen, was nicht in den Blister gehört, was sich 2026 rechtlich geändert hat und wie ein geschlossener Medikationsprozess im Krankenhaus funktioniert – erklärt von der Apotheke, die das täglich umsetzt.
Zeitkritische Arzneimittel
Parkinson, Epilepsie, Diabetes: wenn die Uhrzeit Teil der Therapie ist.
WeiterlesenHochrisiko-Arzneimittel
Methotrexat, Gerinnungshemmer, Opioide: wo Sorgfalt entscheidet.
WeiterlesenEignungsbewertung
Stabilität, Teilbarkeit, Mörsern: die Kriterien hinter der Eignung.
WeiterlesenNeue Rezeptwege im Heim
Verordnungen direkt an die Heimapotheke – was gilt und was befristet ist.
WeiterlesenClosed Loop
Elektronische Verordnung, Prüfung, Unit-Dose, Scan bei der Gabe.
Weiterlesen§ 34 ApBetrO
Raum, Personal, QM, Kennzeichnung: die rechtlichen Anforderungen.
WeiterlesenPflegewissen kompakt: 6-R-Regel · Haltbarkeit nach Anbruch · PRISCUS-Liste · Gabe dokumentieren · Schmerzpflaster · Insulin im Pflegeheim · Kühlschrank-Abweichung · Medikamentenverweigerung · Arzneimittel entsorgen · Behandlungspflege · alle Themen
Antworten auf die Fragen, die Pflegeteams und Leitungen jede Woche beschäftigen
Vom Stellen der Tabletten über Krankenhausentlassung und E-Rezept bis zur MD-Prüfung: Diese Seiten beantworten Fragen aus dem Alltag zuerst neutral und zeigen dann, wo Verblisterung und pharmazeutische Begleitung helfen können – und wo nicht.
Medikamente stellen im Pflegeheim
Regeln, Fehlerquellen, Zeitbedarf und Alternativen zum manuellen Stellen.
WeiterlesenPflegekräfte entlasten
Maßnahmenkatalog: wo Medikamentenmanagement Pflegezeit bindet und freisetzt.
WeiterlesenKrankenhausentlassung ins Pflegeheim
Entlassrezept, neuer Plan, Wochenende: den Übergang ohne Versorgungslücke gestalten.
WeiterlesenE-Rezept im Pflegeheim
Einlösewege, TI-Anbindung, Hürden und Tipps für den Heimalltag.
WeiterlesenMD-Prüfung: Medikamente
Was Qualitätsprüfungen zur Medikation betrachten – mit Selbstcheck.
WeiterlesenHeimversorgungsvertrag nach § 12a ApoG
Zweck, Genehmigung, Regelungsbereiche, freie Apothekenwahl und Laufzeit.
WeiterlesenHeimversorgende Apotheke wechseln
Kündigung, Genehmigung, Stichtag, Restbestände: den Wechsel geordnet planen.
WeiterlesenTabletten bei Schluckstörungen
Mörsern, Teilen, Sondengabe: was erlaubt ist und welche Alternativen es gibt.
WeiterlesenMedikamente bei Demenz
Einnahmeprobleme, Kommunikation, Rechtsfragen und ein einfacheres Regime.
WeiterlesenBedarfsmedikation im Pflegeheim
Vollständige Anordnung, Wirkkontrolle, Bestand – und warum nicht im Blister.
WeiterlesenArzneimittel richtig aufbewahren
Bewohnerbezogen, 2–8 °C, Anbruch, Verfall, BtM – mit druckbarer Checkliste.
WeiterlesenWechselwirkungen
Arten von Interaktionen, Bewertung der Relevanz, Grenzen von Warnsystemen.
WeiterlesenAnlässe, bei denen Einrichtungen ihre Arzneimittelversorgung neu aufstellen
Eine Apotheke schließt, ein Haus eröffnet, der Träger wechselt, Arzneimittel sind nicht lieferbar oder das Team ist neu: In diesen Situationen entscheidet sich, ob die Versorgung stabil bleibt. Jede Seite beginnt mit dem, was jetzt zu tun ist.
Heimversorgende Apotheke schließt
Vertrag, Übergangsversorgung, Daten, Restblister: geordnet reagieren.
WeiterlesenNeue Pflegeeinrichtung eröffnen
Medikamentenraum, Vertrag, TI und Einzugswelle rechtzeitig planen.
WeiterlesenBetreiberwechsel und Übernahme
Vertrag, Prüffragen, Kommunikation und Datenschutz beim Trägerwechsel.
WeiterlesenLieferengpässe bei Medikamenten
Austauschregeln, Blister, Medikationsplan: Engpässe geordnet bewältigen.
WeiterlesenPersonalmangel und wechselnde Teams
Medikationssicherheit mit Zeitarbeit, Fluktuation und neuen Kollegen.
WeiterlesenHeimversorgende Apotheke wechseln
Kündigung, Genehmigung, Stichtag, Restbestände: den Wechsel geordnet planen.
WeiterlesenDie wichtigsten Fragen zur Verblisterung – kurz und präzise beantwortet
Was bedeutet Verblisterung von Arzneimitteln?
Beim patientenindividuellen Verblistern entnimmt die Apotheke feste Arzneimittel aus den Originalpackungen und verpackt sie für eine bestimmte Person nach Einnahmezeitpunkten neu – in nicht wiederverwendbare, gekennzeichnete Behältnisse, den Blistern. Die Apothekenbetriebsordnung grenzt das Verblistern vom patientenindividuellen Stellen in wiederverwendbare Behältnisse wie Dosetten ab.
Welche Aufgaben übernimmt die Apotheke, welche bleiben bei der Pflege?
Die Apotheke prüft die Medikation pharmazeutisch, koordiniert Verordnungen im vereinbarten Rahmen, verblistert die geeigneten Arzneimittel, kontrolliert, dokumentiert und liefert. Bei der Pflege bleiben die Kontrolle des Blisters vor der Gabe, die Verabreichung, die Beobachtung, die Dokumentation der Gabe sowie die Versorgung mit nicht verblisterbaren Arzneimitteln. Die Therapieentscheidung trifft immer die Ärztin oder der Arzt.
Kann jedes Medikament verblistert werden?
Nein. Geeignet sind in der Regel feste, orale Arzneimittel, die außerhalb der Originalverpackung für den Versorgungszeitraum stabil bleiben. Nicht verblistert werden zum Beispiel Tropfen, Säfte, Inhalativa, Pflaster, kühlpflichtige Präparate, viele Brause- und Schmelztabletten sowie Bedarfsmedikation. Die Auswahl regelt das Qualitätsmanagement der Apotheke. Mehr zur Eignung
Was passiert, wenn sich die Medikation kurzfristig ändert?
Änderungen folgen einem vereinbarten Weg: Die neue Verordnung wird der Apotheke übermittelt, pharmazeutisch geprüft und in den Medikationsplan übernommen. Je nach Dringlichkeit und Stichtag wird bis zum nächsten Blisterzyklus mit Originalpackungen überbrückt oder ein neuer Blister erstellt. Betroffene Beutel werden nicht von der Pflege „umsortiert“. Reaktionszeiten regelt der Versorgungsvertrag. Wie Änderungen ablaufen
Für welche Einrichtungen eignet sich Verblisterung?
Besonders für stationäre Pflegeeinrichtungen und Wohnformen mit überwiegend stabiler Dauermedikation, für ambulante Dienste mit vielen gestellten Haushalten und – mit Unit-Dose oder in geschlossenen Prozessen – für Kliniken. In Hospizen oder bei sehr häufig wechselnder Medikation ist sie oft nur ergänzend sinnvoll. Der Eignungscheck gibt eine erste Orientierung.
Was ist der Unterschied zwischen Multi-Dose und Unit-Dose?
Bei Multi-Dose liegen alle festen Arzneimittel eines Einnahmezeitpunkts gemeinsam in einem Beutel – typisch für Pflegeheime und ambulante Versorgung. Bei Unit-Dose ist jede einzelne Dosis separat verpackt und gekennzeichnet – typisch für Kliniken, wo sich Verordnungen häufig ändern und Einzeldosen scannbar sein sollen. Zum Systemvergleich
Was kostet die Verblisterung für ein Pflegeheim?
Die Verblisterung selbst ist keine Regelleistung der gesetzlichen Krankenversicherung. Die Konditionen werden zwischen Apotheke und Einrichtung vereinbart und hängen unter anderem von Bewohnerzahl, Blisterrhythmus, Lieferweg und Leistungsumfang ab. Die Arzneimittel selbst werden wie gewohnt über die Verordnung abgerechnet. Pauschale Preise nennen wir nicht ohne Kenntnis Ihrer Situation. Kostenbestandteile im Überblick
Brauchen wir einen Heimversorgungsvertrag?
Für die Versorgung von Bewohnern eines Heims schließt die Apotheke nach § 12a Apothekengesetz einen schriftlichen Vertrag mit dem Heimträger, der von der zuständigen Behörde genehmigt werden muss. Der Vertrag muss unter anderem die freie Apothekenwahl der Bewohner wahren und darf keine Ausschließlichkeit begründen. Für ambulante Dienste und viele Wohnformen gelten andere Regeln. Wir klären das im Erstgespräch.
Können Bewohner ihre bisherige Apotheke behalten?
Ja. Die freie Apothekenwahl bleibt auch bei einem Heimversorgungsvertrag bestehen. Bewohner und ihre Vertreter entscheiden selbst, ob sie über die heimversorgende Apotheke versorgt werden möchten. In der Praxis bedeutet das: Die Einrichtung muss beide Wege organisatorisch abbilden können.
Wie lange dauert die Umstellung auf Verblisterung?
Das hängt von Größe, Vertragslage und Datenübernahme ab. Zu den zeitbestimmenden Schritten gehören die behördliche Genehmigung des Versorgungsvertrags, die Einwilligung der Bewohner, die Übernahme und pharmazeutische Prüfung der Medikationspläne sowie die Schulung der Pflegekräfte. Einen realistischen Zeitplan erstellen wir nach dem Erstgespräch. Zum Einführungsleitfaden
Werden auch kleine Einrichtungen versorgt?
Ja, grundsätzlich auch kleinere Einrichtungen und Wohngemeinschaften. Ob sich Verblisterung organisatorisch lohnt, hängt weniger von der Größe ab als vom heutigen Stellaufwand, der Stabilität der Medikation und den Lieferwegen. Das prüfen wir gemeinsam.
Welche Regionen versorgt antares?
Die Verblisterung erfolgt in unserer Apotheke in Hamburg-Jenfeld. Wir versorgen Einrichtungen in Hamburg. Für Einrichtungen im Umland hängt die Möglichkeit von der Versorgungsform und den rechtlichen Vorgaben ab – für die Heimversorgung etwa von der räumlichen Nähe nach § 12a Apothekengesetz. Versorgung in Hamburg · Regionen und Regeln im Umland
Drei Wege, mit uns ins Gespräch zu kommen
Je nachdem, wo Sie gerade stehen. Alle drei Wege sind unverbindlich und beginnen mit einem persönlichen Gespräch.
Persönliches Versorgungsgespräch
Sie suchen eine Apotheke für die Versorgung Ihrer Einrichtung und möchten wissen, wie antares arbeitet, welche Leistungen möglich sind und was eine Zusammenarbeit voraussetzt.
Medikationsprozess analysieren
Sie sind nicht sicher, ob Verblisterung die richtige Lösung ist. Wir schauen gemeinsam auf Stellprozess, Rezeptwege und Änderungsmanagement und zeigen Optionen – auch ohne Verblisterung.
Umstellung auf Verblisterung
Sie haben sich entschieden und möchten die Einführung planen: Vertrag, Stichtag, Datenübernahme, Schulungen und ein begleiteter Start.
Sie erreichen Sinah Gaebert und das Team der patientenindividuellen Verblisterung direkt. Für Krankenhäuser ist Insa Goll, Abteilungsleitung Klinikversorgung, Ihre Ansprechpartnerin; für ambulante Versorgung und Privatpersonen Marta Bend.
Wie viel einfacher könnte die Arzneimittelversorgung in Ihrer Einrichtung werden?
Wir analysieren gemeinsam Ihre aktuelle Versorgung und zeigen, ob und wie patientenindividuelle Verblisterung Ihre Abläufe unterstützen kann.

