Werkzeug

Arbeitshilfen für Einrichtungen: Checklisten, Vorlagen, Leitfäden

Mehr als 40 druckbare Checklisten, Vorlagen und interaktive Werkzeuge rund um Medikation, Heimversorgung und Verblisterung – sortiert nach dem Anlass, zu dem Sie sie brauchen.
Mitarbeiterin der antares Apotheke prüft am Bildschirm die Kamerabilder aller Beutel eines Blisterauftrags
Kurz beantwortet: Welche Arbeitshilfen bietet antares?

Die antares Apotheke in Hamburg-Jenfeld stellt Einrichtungen 52 Arbeitshilfen zur Arzneimittelversorgung frei zur Verfügung: druckbare Checklisten, Vorlagen zum Ausfüllen, Leitfäden und zwei interaktive Werkzeuge. Diese Seite ordnet sie nach dem Anlass, zu dem sie gebraucht werden, und verlinkt direkt auf die jeweilige Checkliste.

Die Arbeitshilfen sind Strukturhilfen. Sie ersetzen keine Rechtsberatung, keine ärztliche Anordnung und keine Verfahrensanweisung Ihrer Einrichtung.

Inhalt dieser Seite
  1. Was sollten Sie über die Arbeitshilfen wissen?
  2. Wie setzen Sie eine Checkliste sinnvoll ein?
Fachliche Ansprechpartnerin: Sinah GaebertStand: 18.10.2026

Was sollten Sie über die Arbeitshilfen wissen?

Auf einen Blick: Arbeitshilfen der antares Apotheke (Stand Oktober 2026)
MerkmalAngabe
UmfangDas Verzeichnis umfasst 52 Checklisten, Vorlagen, Leitfäden und Werkzeuge aus dem Bereich Verblisterung der antares Apotheke.
FormateDie meisten Arbeitshilfen lassen sich über die Schaltfläche „Drucken“ ausdrucken oder als PDF speichern; Eignungscheck und Aufwandsrechner sind interaktiv.
Kosten und ZugangAlle Arbeitshilfen sind ohne Anmeldung und ohne Kosten nutzbar und auch dann sinnvoll, wenn Sie nicht mit antares zusammenarbeiten.
DatenEignungscheck und Aufwandsrechner rechnen im Browser; geben Sie dort und in Ausdrucken keine Namen oder Gesundheitsdaten von Bewohnern ein.
Rechtlicher CharakterDie Arbeitshilfen geben Rechtsgrundlagen sinngemäß wieder und sind keine Rechtsberatung; maßgeblich sind Gesetzestext und zuständige Behörde.
AnpassungJede Checkliste ist ein Ausgangspunkt und sollte an Verfahrensanweisungen, Software und Zuständigkeiten der eigenen Einrichtung angepasst werden.
Fachliche VerantwortungFachlich verantwortet werden die Inhalte vom Team der patientenindividuellen Verblisterung unter Leitung von Sinah Gaebert.

Wie setzen Sie eine Checkliste sinnvoll ein?

Am meisten bringt eine Checkliste, wenn sie nicht nur abgehakt, sondern im Team besprochen wird: Wer ist bei uns zuständig? Wo weichen unsere Abläufe ab? Was fehlt? Übernehmen Sie, was passt, streichen Sie, was bei Ihnen nicht zutrifft, und ergänzen Sie hauseigene Punkte. Für Fachbegriffe hilft das Glossar von A bis Z.

Verzeichnis

Welche Arbeitshilfe passt zu Ihrem Anlass?

Acht Anlässe, von der Entscheidung bis zur Begleitung durch Angehörige. Jede Karte führt direkt zur Checkliste oder zum Werkzeug.

Anlass: Entscheiden

Brauchen wir Verblisterung – und mit welchem Partner?

Werkzeuge für die Phase, in der eine Einrichtung ihren heutigen Medikationsprozess bewertet und Angebote vergleicht.

Interaktiv · Einrichtungsleitung

Eignungscheck

Sechs Fragen zur Organisation Ihrer Arzneimittelversorgung mit einer Einordnung, ob und wie Verblisterung passen kann.

Check starten
Interaktiv · Leitung, Controlling

Aufwandsrechner

Schätzt, wie viel Pflegezeit Stellen, Kontrolle, Änderungen und Rezepte heute binden – mit offengelegter Formel und eigenen Werten.

Zum Rechner
Vorlage zum Ausfüllen · Pflegedienstleitung

Ist-Analyse Medikationsprozess

Vierzehn Werte, die Sie über zwei Wochen je Wohnbereich selbst erheben – als Ausgangsbasis für jede spätere Bewertung.

Zur Vorlage
Druckbar · Einrichtungsleitung

Zwölf Entscheidungsfragen

Fragen, die eine Einrichtungsleitung vor der Entscheidung für oder gegen Verblisterung klären sollte.

Zu den Fragen
Druckbar · Leitung, Einkauf

Fragen an Ihren Apothekenpartner

Entscheidungsleitfaden mit Fragen zu Prüfung, Qualität, Änderungen, Rezepten, Logistik, Vertrag und Kosten.

Zum Leitfaden
Vorlage zum Ausfüllen · Leitung, Einkauf

Vergleichsbogen für Angebote

Tabelle zum Eintragen, wie zwei Anbieter je Themenblock abschneiden, mit vorab festgelegter Gewichtung.

Zum Vergleichsbogen
Druckbar · Kaufmännische Leitung

Gliederung einer Entscheidungsvorlage

Aufbau einer Vorlage für Geschäftsführung oder Gremium: Ausgangslage, Optionen, Aufwand, Risiken, Erfolgskriterien.

Zur Gliederung
Ausfüllbar · Leitungen

Entscheidungsvorlage zum Ausfüllen

Im Browser ausfüllen und drucken: Optionen, Kosten, Recht, Risiken, Beschlussvorschlag.

Zur Vorlage
Interaktiv · Einkauf und Leitung

Angebote vergleichen

Bis zu drei Angebote an 14 Kriterien messen, gewichten und drucken.

Zum Werkzeug
Interaktiv · Leitungen

Startbereitschafts-Check

21 Punkte vor dem Start – offene Punkte mit Links.

Zum Check
Druckbar · Leitungen

Teaminformation zur Umstellung

Aushang für das Pflegeteam: was sich ändert, was bleibt, wie es weitergeht.

Zur Vorlage
Anlass: Alltag

Was hilft im täglichen Umgang mit Arzneimitteln?

Checklisten für Gabe, Aufbewahrung und typische Problemlagen im Wohnbereich. Sie ersetzen keine ärztliche Anordnung und keine Verfahrensanweisung Ihres Hauses.

Druckbar · Pflegekräfte

Prüfkärtchen für die Gabe

Die Kontrolle am Beutel vor jeder Gabe in wenigen Schritten – zum Ausdrucken für den Medikamentenwagen.

Zum Prüfkärtchen
Druckbar · Pflegekräfte

Fehlerhaften Blister erkennen

Woran Pflegekräfte einen auffälligen Beutel erkennen und was dann in welcher Reihenfolge zu tun ist.

Zur Prüfroutine
Druckbar · Pflegefachkräfte

Bedarfsmedikation

Vollständige Anordnung, Gabe, Dokumentation und Bereinigung beendeter Bedarfsanordnungen.

Zur Checkliste
Druckbar · Wohnbereichsleitung

Aufbewahrung von Arzneimitteln

Bewohnerbezogene Lagerung, Kühlschrank, Anbruchdaten, Betäubungsmittel und verblisterte Arzneimittel.

Zur Checkliste
Druckbar · Pflegefachkräfte

Lieferengpässe im Heimalltag

Was Pflege und Apotheke tun, wenn ein Präparat fehlt oder durch ein anders aussehendes ersetzt wird.

Zur Checkliste
Druckbar · Pflegedienstleitung

Wechselndes Personal

Medikationssicherheit mit Leasing-, Aushilfs- und neuen Kräften: Einweisung, Zuständigkeiten, Prüfwege.

Zur Checkliste
Druckbar · Pflegekräfte

Arzneimittelgabe bei Demenz

Gabe, Ablehnung, Beobachtung und das feste Verfahren für Ausnahmesituationen.

Zur Checkliste
Druckbar · Pflegefachkräfte

Arzneimittel bei Schluckstörungen

Was vor dem Teilen oder Mörsern zu klären ist und wann eine andere Darreichungsform hilft.

Zur Checkliste
Druckbar · Pflegefachkräfte

Arzneimittel über die Sonde

Zehn Schritte am Bett: spülen, einzeln vorbereiten, nicht mischen, dokumentieren.

Zur Checkliste
Druckbar · Pflegefachkräfte

Medikation und Sturzrisiko

Hinweise auf sturzfördernde Arzneimittel erkennen, beobachten und an die Arztpraxis weitergeben.

Zur Checkliste
Druckbar · Pflegefachkräfte

Dokumentation bei Psychopharmaka

Was zu Indikation, Beobachtung, Überprüfung und nichtmedikamentösen Maßnahmen festgehalten werden sollte.

Zur Checkliste
Druckbar · Pflegefachkräfte

Wechselwirkungen beobachten

Was Pflegeeinrichtungen zu möglichen Wechselwirkungen beobachten, dokumentieren und an Arztpraxis und Apotheke zurückmelden können.

Zur Checkliste
Druckbar · Pflegedienstleitung

Polypharmazie im Wohnbereich

Was Einrichtungen konkret tun können, wenn Bewohner viele Arzneimittel dauerhaft einnehmen.

Zur Checkliste
Druckbar · Verwaltung

Zuzahlung zum Jahreswechsel

Befreiungen, Belastungsgrenze und Unterlagen, die Verwaltung und Pflege zum Jahreswechsel prüfen.

Zur Checkliste

Checklisten für besondere Einrichtungsarten

Weitere druckbare Checklisten nach Einrichtungsart
EinrichtungsartInhaltLink
Werkstätten für Menschen mit BehinderungWerkstattmedikation je BeschäftigtemZur Checkliste
Kinder- und JugendhilfeMedikation je Kind oder JugendlichemZur Checkliste
WohnungslosenhilfeMedikamentenverwahrung in der EinrichtungZur Checkliste
Anlass: Recht und Vertrag

Was gehört in Vertrag, Ausschreibung und Genehmigung?

Strukturhilfen für Verträge und Vergaben. Sie ersetzen keine Rechtsberatung; maßgeblich sind Gesetzestext und die zuständige Behörde.

Regionale Checklisten für Heime im Hamburger Umland

Checklisten für fünf Nachbarkreise und den Landkreis Lüneburg
KreisInhaltFormatLink
Kreis PinnebergWas vor einem Apothekenwechsel zu klären istDruckbarZur Checkliste
Kreis SegebergCheckliste für Einrichtungen im KreisDruckbarZur Checkliste
Kreis StormarnCheckliste für Einrichtungen und TrägerDruckbarZur Checkliste
Kreis Herzogtum LauenburgCheckliste für Einrichtungen und WohnformenDruckbarZur Checkliste
Landkreis HarburgFünf Fragen vor dem ErstgesprächListeZur Checkliste
Landkreis LüneburgAuswahl einer verblisternden Apotheke vor OrtListeZur Checkliste

Die rechtliche Einordnung je Kreis, insbesondere warum ein Heimversorgungsvertrag aus Hamburg-Jenfeld im Landkreis Lüneburg nicht genehmigungsfähig ist, erklärt die Seite Regionen.

Häufige Fragen

Fragen zu den Arbeitshilfen

Dürfen wir die Checklisten in unser QM-Handbuch übernehmen?

Ja, für den internen Gebrauch in Ihrer Einrichtung. Passen Sie die Inhalte an Ihre Verfahrensanweisungen an und vermerken Sie Quelle und Stand, damit bei späteren Änderungen klar ist, woher ein Punkt stammt.

Wie drucke ich eine Checkliste aus?

Auf jeder Seite mit druckbarer Checkliste steht eine Schaltfläche „Drucken“. Sie öffnet den Druckdialog Ihres Browsers; dort können Sie auch „Als PDF speichern“ wählen. Navigation und Schaltflächen werden beim Druck ausgeblendet.

Sind die Arbeitshilfen auch ohne Verblisterung nützlich?

Ja. Die meisten Checklisten betreffen Abläufe, die in jeder Einrichtung anfallen, etwa Bedarfsmedikation, Aufbewahrung, Entlassung aus dem Krankenhaus oder die Vorbereitung auf die MD-Prüfung, unabhängig davon, ob Arzneimittel gestellt oder verblistert werden.

Welche Arbeitshilfe ist der beste Einstieg?

Für Einrichtungen, die über Verblisterung nachdenken, der Eignungscheck und die Ist-Analyse. Für den laufenden Betrieb der Selbstcheck zur MD-Prüfung, weil er alle Bereiche der Arzneimittelversorgung berührt.

Hilft antares bei der Auswertung?

Auf Wunsch ja. In einem Analysegespräch ordnen wir Ihre Ergebnisse aus Ist-Analyse oder Aufwandsrechner gemeinsam ein. Senden Sie dafür keine personenbezogenen Gesundheitsdaten über das Webformular; welche Daten wir wie austauschen, klären wir vorher.

Porträt Sinah Gaebert
Ihre Ansprechpartnerin
Sinah Gaebert
Leitung Patientenindividuelle Verblisterung · Fachapothekerin für klinische Pharmazie

Sie haben eine Checkliste ausgefüllt und möchten wissen, was die Ergebnisse für Ihre Einrichtung bedeuten? Sinah Gaebert bespricht mit Ihnen, wo Verblisterung und pharmazeutische Begleitung helfen können – und wo nicht.

Wie viel einfacher könnte die Arzneimittelversorgung in Ihrer Einrichtung werden?

Wir analysieren gemeinsam Ihre aktuelle Versorgung und zeigen, ob und wie patientenindividuelle Verblisterung Ihre Abläufe unterstützen kann.

Zertifizierte Qualität und sichere Prozesse

Unsere GDP- und ISO-Zertifizierungen stehen für geprüfte Qualität, verlässliche Abläufe und eine sichere Arzneimittelversorgung. Sie bestätigen unter anderem die fachgerechte Lagerung, Prüfung, Dokumentation und Auslieferung von Arzneimitteln sowie ein wirksames Qualitäts- und Logistikmanagement.

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