Praxisthema9 Min. Lesezeit

Schmerzpflaster in der Pflege: Wechsel, Wärme, Entsorgung, Nachweis

Opioid-Pflaster gehören nicht in den Blister, aber in einen sicheren Prozess. Worauf Pflegekräfte bei Wechsel, Wärme, Dokumentation und Entsorgung achten.
Schulung von Pflegekräften zum sicheren Umgang mit Arzneimitteln
Kurz beantwortet: Worauf achten Pflegekräfte bei Fentanyl- und Buprenorphinpflastern?

Fentanyl- und Buprenorphinpflaster sind Betäubungsmittel. Pflegekräfte wechseln sie im Rhythmus laut Fachinformation des jeweiligen Präparats, kleben sie jedes Mal auf eine neue Hautstelle, halten Wärme von der Klebestelle fern und dokumentieren Wechsel und Bestand. Gebrauchte Pflaster werden mit den Klebeflächen nach innen gefaltet und für Dritte unzugänglich entsorgt. In den Blister gehören sie nicht.

Inhalt dieser Seite
  1. Was sind opioidhaltige Schmerzpflaster?
  2. Wie oft wird ein Schmerzpflaster gewechselt?
  3. Warum ist Wärme bei Schmerzpflastern gefährlich?
  4. Was tun, wenn sich ein Pflaster gelöst hat oder fehlt?
  5. Wie werden gebrauchte Fentanylpflaster entsorgt?
  6. Wie werden Schmerzpflaster im BtM-Nachweis dokumentiert?
  7. Beispiel: Präparatewechsel am Wochenende
  8. Checkliste: Opioidpflaster im Wohnbereich
  9. Was die Apotheke beiträgt – und wo ihre Rolle endet
Fachliche Ansprechpartnerin: Sinah GaebertStand: 17.10.2026Lesezeit ca. 9 Min.

Was sind opioidhaltige Schmerzpflaster?

Transdermale therapeutische Systeme („Schmerzpflaster“) geben einen Wirkstoff über Tage gleichmäßig durch die Haut ab. In der Pflege sind vor allem Pflaster mit Fentanyl und Buprenorphin verbreitet, die bei anhaltenden starken Schmerzen eingesetzt werden. Beide Wirkstoffe sind Betäubungsmittel; die Pflaster werden auf Betäubungsmittelrezept verordnet. Die Wirkung setzt nach dem Aufkleben verzögert ein und hält nach dem Entfernen noch an – bei Fentanyl nimmt die Serumkonzentration laut Fachinformation nach dem Entfernen innerhalb von 20 bis 27 Stunden nur um etwa die Hälfte ab.

Diese Seite beschreibt die Handhabung, wie sie in Fachinformationen und Gebrauchsinformationen steht. Sie enthält keine Hinweise zu Dosierung, Auswahl oder Umstellung. Die Therapieentscheidung trifft die Ärztin oder der Arzt; maßgeblich ist immer die Fachinformation des konkret verordneten Präparats.

Warum Pflaster nicht im Blister sind

Patientenindividuelle Verblisterung betrifft feste orale Arzneimittel wie Tabletten und Kapseln. Pflaster sind einzeln versiegelt verpackt, müssen in der Originalverpackung bleiben und werden nicht neu verpackt. Für Betäubungsmittel kommt hinzu, dass Bestand und Verbleib lückenlos nachgewiesen werden. Der Blister hilft hier nicht – ein guter Prozess schon.

Wie oft wird ein Schmerzpflaster gewechselt?

Das Wechselintervall hängt vom Präparat ab, nicht nur vom Wirkstoff. Die Angaben unterscheiden sich auch zwischen Pflastern desselben Wirkstoffs. Beispiele aus aktuellen Fachinformationen:

Wechselintervall und Hautstelle – Beispiele aus Fachinformationen (Stand 2024/2025)
Pflaster (Beispiel)Wechsel laut FachinformationDieselbe Hautstelle frühestens
Fentanyl-Matrixpflasteralle 72 Stundennach mehreren Tagen
Buprenorphin, niedrige Stärken (5 bis 20 Mikrogramm/Stunde)alle 7 Tagenach 3 bis 4 Wochen
Buprenorphin, höhere Stärken (35 bis 70 Mikrogramm/Stunde)spätestens nach 96 Stunden (4 Tagen), alternativ zweimal pro Woche zu festen Zeitennach 1 Woche

Beispiele aus einzelnen Fachinformationen, keine allgemeine Regel. Maßgeblich ist die Fachinformation bzw. Gebrauchsinformation des verordneten Präparats; bei Präparatewechsel neu prüfen.

Für den Alltag folgt daraus: Der Wechseltermin steht als fester Termin mit Wochentag und Uhrzeit in der Pflegeplanung. Wird das Präparat gewechselt – etwa wegen eines Lieferengpasses oder Rabattvertrags –, kann sich auch der Rhythmus ändern. Genau dort entstehen Fehler: ein 7-Tage-Pflaster, das nach 3 Tagen gewechselt wird, oder ein 3-Tage-Pflaster, das eine Woche klebt.

Klebestelle und Vorbereitung der Haut

Gebrauchsinformationen nennen übereinstimmend: eine flache, möglichst unbehaarte Stelle am Oberkörper oder Oberarm, nicht auf Gelenken; die Haut sauber, trocken, unverletzt und nicht gereizt. Gereinigt wird nur mit klarem Wasser, ohne Seife, Öl, Creme oder Puder. Haare werden nicht rasiert, sondern kurz geschnitten. Das Pflaster wird nicht zerschnitten oder geteilt; beschädigte Pflaster werden nicht verwendet.

Ablauf beim Wechsel

  1. Anordnung und Präparat prüfen

    Richtige Person, richtiges Pflaster, richtige Stärke, Wechseltermin laut Plan.

  2. Altes Pflaster finden und entfernen

    Vor dem Aufkleben des neuen. Bei Menschen mit Demenz auch an ungewöhnlichen Stellen suchen; nie zwei Pflaster gleichzeitig, wenn das nicht ausdrücklich angeordnet ist.

  3. Neue Stelle wählen

    Nicht die zuletzt benutzte; Stellen nach einem festen Rotationsschema wechseln.

  4. Aufkleben und andrücken

    Nach Gebrauchsinformation; Hände danach mit Wasser waschen.

  5. Kennzeichnen und dokumentieren

    Datum, Uhrzeit, Stelle, Präparat und Stärke, Handzeichen; Bestand im Betäubungsmittelnachweis fortschreiben.

  6. Altes Pflaster sicher entsorgen

    Gefaltet, nach dem Verfahren der Einrichtung (siehe unten).

Warum ist Wärme bei Schmerzpflastern gefährlich?

Wärme erhöht die Durchblutung der Haut und damit die Wirkstoffaufnahme. Die Fachinformation eines Fentanylpflasters berichtet, dass ein aufgelegtes Heizkissen die aufgenommene Wirkstoffmenge in einer Studie im Mittel auf das 2,2-Fache steigerte. Für Buprenorphin warnen die Fachinformationen in gleicher Weise. Die Folge kann eine Überdosierung mit Benommenheit und gefährlich verlangsamter Atmung sein.

Laut Gebrauchs- und Fachinformationen gehören deshalb nicht auf oder an die Klebestelle: Heizkissen, Wärmflaschen, Heizdecken, Wärmelampen, Solarium, heiße Bäder, Sauna, Whirlpool, beheizte Wasserbetten. Duschen ist laut Gebrauchsinformation erlaubt. Auch Fieber kann die Aufnahme erhöhen. Für den Pflegealltag heißt das:

  • Bei Fieber Ärztin oder Arzt informieren und die Person aufmerksam beobachten.
  • Hitzeperioden im Sommer mitdenken: Klebestelle nicht in direkte Sonne, Hitzeschutzplan beachten (siehe Hitze und Medikamente).
  • Wärmeanwendungen (etwa gegen Rückenschmerzen) nie auf oder nahe dem Pflaster.
  • Auf Zeichen einer zu starken Wirkung achten: ungewöhnliche Müdigkeit, Verwirrtheit, sehr langsame oder flache Atmung, enge Pupillen. Im Zweifel Pflaster nicht eigenmächtig entfernen, sondern sofort ärztliche Hilfe holen bzw. den Notruf wählen, wie im Notfallplan vorgesehen.

Was tun, wenn sich ein Pflaster gelöst hat oder fehlt?

Löst sich ein Pflaster, sieht die Gebrauchsinformation eines Fentanylpflasters vor: ein neues an einer neuen Stelle aufkleben, Tag und Uhrzeit notieren, die Ärztin oder den Arzt informieren; lösen sich Pflaster wiederholt, Arzt oder Apotheke ansprechen. Ab dem neuen Pflaster beginnt ein neuer Wechselrhythmus. Ob das im konkreten Fall so umgesetzt wird, legt die ärztliche Anordnung fest.

Fehlt ein Pflaster und ist es nicht auffindbar, wird gesucht – am Körper, im Bett, in der Kleidung. Gebrauchsinformationen berichten von Fällen, in denen sich ein Pflaster bei engem Körperkontakt oder im gemeinsamen Bett auf eine andere Person übertragen hat; ein so übertragenes Pflaster muss sofort entfernt und medizinische Hilfe geholt werden. Ein verschwundenes Pflaster ist ein Ereignis, das dokumentiert und der Leitung gemeldet wird.

Wie werden gebrauchte Fentanylpflaster entsorgt?

Gebrauchte Pflaster enthalten noch erhebliche Mengen Wirkstoff. Ein Rote-Hand-Brief der Zulassungsinhaber vom 01.09.2023, abgestimmt mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, führte den Warnhinweis „Versehentliche Anwendung oder Einnahme kann tödlich sein“ ein; Anlass waren unter anderem Todesfälle bei Säuglingen. Er fordert, gebrauchte Pflaster so zu falten, dass die Klebeflächen aufeinanderhaften, sie in den Originalbeutel zu stecken und sicher zu entsorgen. Die Fachinformationen der Buprenorphinpflaster enthalten dieselbe Faltanweisung.

  • Falten: Klebeflächen nach innen, fest zusammendrücken.
  • Unzugänglich verwahren: Im Originalbeutel bzw. nach dem Verfahren der Einrichtung, außer Reichweite von Kindern, Mitbewohnern und Besuchern.
  • Nicht über Toilette oder Waschbecken entsorgen.
  • Nach Hausregel entsorgen: Eine bundesweit einheitliche gesetzliche Regelung für gebrauchte Pflaster gibt es nicht. Die Einrichtung legt ein Verfahren fest, das Zugriff durch Dritte ausschließt – abgestimmt mit der heimversorgenden Apotheke und der Abfallentsorgung.
  • Unbenutzte Pflaster (nach Absetzen oder Tod) werden nicht im Hausmüll entsorgt und nicht für andere verwendet. Für sie gelten die Regeln für nicht mehr benötigte Betäubungsmittel (siehe Betäubungsmittel im Pflegeheim und Arzneimittel entsorgen).

Wie werden Schmerzpflaster im BtM-Nachweis dokumentiert?

Für Bewohner von Alten- und Pflegeheimen kann die Ärztin oder der Arzt nach § 5c BtMVV bestimmen, dass die Verschreibung nicht dem Patienten ausgehändigt wird. Das Betäubungsmittel wird dann von der Ärztin oder dem Arzt oder von eingewiesenem und kontrolliertem Personal der Einrichtung verabreicht; lagert es in der Einrichtung unter ärztlicher Verantwortung, gilt die Nachweisführung nach §§ 13 und 14 BtMVV entsprechend. In der Praxis führen Einrichtungen für jedes Betäubungsmittel jeder Person einen Nachweis mit:

Typische Angaben im bewohnerbezogenen BtM-Nachweis für Pflaster (angelehnt an § 14 BtMVV)
AngabeBeispiel für die Eintragung
BezeichnungPräparat, Wirkstoff, Stärke (Mikrogramm/Stunde)
DatumTag des Zugangs oder Abgangs, bei Gabe mit Uhrzeit
ZugangStückzahl aus der Apotheke, mit Herkunft
Abgangein Pflaster appliziert; Rückgabe; Vernichtung nach Verfahren
Bestandverbleibende Stückzahl nach jeder Bewegung
Handzeichender Pflegefachkraft, ggf. Gegenzeichnung nach Hausregel

Form und Kontrollintervall regeln Verfahrensanweisung und Aufsichtspraxis. Handreichungen von Gesundheitsämtern empfehlen eine regelmäßige, etwa monatliche Bestandsprüfung.

Zusätzlich gehört in den Durchführungsnachweis jeder Wechsel mit Klebestelle, damit die nächste Schicht das alte Pflaster findet und die Rotation einhält. Wie die Gabe allgemein dokumentiert wird: Medikamentengabe dokumentieren.

Beispiel: Präparatewechsel am Wochenende

Typische, beispielhafte Situation: Ein Bewohner erhält seit Monaten ein Buprenorphinpflaster mit 7-Tage-Rhythmus, Wechsel immer mittwochs. Wegen eines Lieferengpasses kommt ein anderes Präparat mit höherer Stärke, das laut Fachinformation zweimal pro Woche gewechselt wird. Im Wechselplan steht weiterhin „mittwochs“.

Die Pflegefachkraft bemerkt beim Einräumen, dass Packung und Plan nicht zusammenpassen, und fragt in der Apotheke nach. Die Apotheke klärt mit der Hausarztpraxis, ob die Umstellung so gewollt ist, und weist auf das andere Wechselintervall hin. Der Plan wird nach ärztlicher Anordnung angepasst, der Bestand im Nachweis getrennt nach Präparat geführt. Die eigentliche Sicherheitsleistung ist hier nicht die Lieferung, sondern das Hinsehen an der Schnittstelle.

Checkliste: Opioidpflaster im Wohnbereich

  1. Wechselintervall laut Fachinformation

    Steht im Plan mit Wochentag und Uhrzeit; bei Präparatewechsel neu geprüft.

  2. Altes Pflaster vor dem neuen entfernt

    Und das Entfernen dokumentiert.

  3. Klebestelle rotiert

    Stelle dokumentiert, nicht wiederholt.

  4. Keine Wärme an der Klebestelle

    Fieber gemeldet, Wärmeanwendungen ausgeschlossen.

  5. Täglich kontrolliert

    Pflaster vorhanden, haftet, Haut unauffällig.

  6. Gebrauchte Pflaster gefaltet

    Klebeflächen nach innen, unzugänglich entsorgt.

  7. BtM-Nachweis fortgeschrieben

    Zugang, Abgang, Bestand stimmen mit dem Tatsächlichen überein.

  8. Verdacht auf Überdosierung bekannt

    Alle wissen, woran man sie erkennt und wen man ruft.

Was die Apotheke beiträgt – und wo ihre Rolle endet

Pflaster verblistert die antares Apotheke nicht. Sie liefert sie bewohnerbezogen in der Originalverpackung mit, weist bei Präparatewechseln auf geänderte Wechselintervalle hin und klärt Unstimmigkeiten mit der Arztpraxis. Im Rahmen eines Heimversorgungsvertrags überprüft sie die bewohnerbezogene Aufbewahrung der Arzneimittel, dazu gehören auch Betäubungsmittel. Schulungen für Pflegekräfte, unter anderem zur Anwendung von Betäubungsmitteln, bietet die Apotheke an; Inhalte und Termine vereinbaren wir mit der Einrichtung. Für die orale Schmerz- und Hochrisikomedikation siehe Hochrisiko-Arzneimittel, zu verblisterbaren und nicht verblisterbaren Arzneimitteln Geeignete Medikamente, für die Palliativsituation Hospize und Palliativversorgung.

Die Apotheke entscheidet nicht über Dosis, Präparat oder Wechselintervall im Einzelfall, wechselt keine Pflaster und führt nicht den Betäubungsmittelnachweis der Einrichtung. Schmerzerfassung und Beobachtung bleiben Aufgaben von Pflege und Ärztin oder Arzt.

Quellen und Rechtsgrundlagen
  1. Fachinformation Fentanyl-ratiopharm Matrixpflaster, Stand Mai 2025 (Abschnitte 4.2, 4.4, 5.2, 6.6, 11).
  2. Gebrauchsinformation Fentanyl-HEXAL S transdermales Pflaster, zuletzt überarbeitet August 2025.
  3. Fachinformation Buprenorphin axunio 5/10/20 Mikrogramm/Stunde Transdermales Pflaster, Stand 30.09.2024; Fachinformation Buprenorphin axunio 35/52,5/70 Mikrogramm/Stunde Transdermales Pflaster, Stand 07.10.2024.
  4. Rote-Hand-Brief zu fentanylhaltigen transdermalen Pflastern: neue Warnhinweise, 01.09.2023 (Zulassungsinhaber in Abstimmung mit dem BfArM).
  5. Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung (BtMVV), §§ 5c, 13, 14; Betäubungsmittelgesetz (BtMG), § 15.
  6. Pharmazeutische Zeitung: „Schmerzpflaster: So sollten sie entsorgt werden“, 07.06.2018.
Häufige Fragen

Fragen zu Schmerzpflastern in der Pflege

Wie oft wird ein Fentanylpflaster gewechselt?

Fentanyl-Matrixpflaster werden laut Fachinformation in der Regel alle 72 Stunden gewechselt. Maßgeblich ist die Fachinformation des verordneten Präparats und die ärztliche Anordnung. Bei Buprenorphinpflastern liegen die Intervalle je nach Präparat bei bis zu 4 oder bei 7 Tagen.

Wie entsorgt man ein gebrauchtes Fentanylpflaster?

Das Pflaster wird so gefaltet, dass die Klebeflächen aufeinanderhaften, in den Originalbeutel gesteckt und so entsorgt, dass Kinder und andere Personen keinen Zugriff haben. Nicht über Toilette oder Waschbecken. Das Verfahren im Heim legt die Einrichtung fest.

Darf man mit einem Schmerzpflaster duschen oder baden?

Duschen ist laut Gebrauchsinformation erlaubt. Heiße Bäder, Sauna, Whirlpool und andere Wärmequellen an der Klebestelle sind zu vermeiden, weil Wärme die Wirkstoffaufnahme erhöhen kann.

Was passiert bei Fieber mit einem Schmerzpflaster?

Fieber kann laut Fachinformation die Wirkstoffaufnahme erhöhen. Pflegekräfte informieren deshalb die Ärztin oder den Arzt und beobachten die Person aufmerksam auf Zeichen einer zu starken Wirkung wie Benommenheit oder verlangsamte Atmung.

Darf ein Schmerzpflaster zerschnitten werden?

Nein. Die Gebrauchsinformationen untersagen das Teilen oder Zerschneiden; beschädigte Pflaster werden nicht verwendet. Eine andere Dosis ordnet die Ärztin oder der Arzt an.

Kann ein Schmerzpflaster verblistert werden?

Nein. Patientenindividuelle Verblisterung betrifft feste orale Arzneimittel. Pflaster bleiben in ihrer Originalverpackung und werden bewohnerbezogen geliefert, verwahrt und im Betäubungsmittelnachweis geführt.

Ist ein Buprenorphinpflaster ein Betäubungsmittel?

Ja. Die Fachinformationen der Buprenorphinpflaster weisen sie als Betäubungsmittel aus, die nach der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung verordnet werden. Für Aufbewahrung und Nachweis gelten deshalb dieselben Grundsätze wie bei Fentanylpflastern.

Porträt Sinah Gaebert
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