Die antares Apotheke in Hamburg-Jenfeld stellt vier Leitfäden und Checklisten-Sammlungen als PDF bereit – für Einrichtungsleitungen, Pflegeteams, Angehörige und Kliniken. Dazu kommen druckbare Vorlagen und Werkzeuge auf den Fachseiten dieser Plattform, etwa Temperaturprotokoll, Anbruch-Hausliste, Messprotokoll zum Stellaufwand und eine Einwilligungsvorlage.
Alle Unterlagen sind kostenlos und ohne Anmeldung oder E-Mail-Adresse abrufbar. Sie sind auch dann nutzbar, wenn Sie mit einer anderen Apotheke zusammenarbeiten.
PDFs zum Ausdrucken, Aushängen und Weitergeben
Die oberen Karten führen zur Beschreibung des jeweiligen PDFs; Aushang und Infoblatt laden direkt herunter.
Leitfaden Verblisterung
Entscheidungsfragen, Ablauf, Recht, Kosten und Umstellung für stationäre Pflegeeinrichtungen – für Leitungsrunde und Träger.
Zum LeitfadenChecklisten-Paket Pflege
Elf einseitige Druckvorlagen für Wohnbereich und Medikamentenraum, von der Kontrolle vor der Gabe bis zur Reichweitenliste.
Zum PaketLeitfaden für Angehörige
Medikamente von Eltern oder Partnern überblicken und organisieren – in verständlicher Sprache, mit Checklisten.
Zum LeitfadenLeitfaden Unit-Dose und Closed Loop
Geschlossener Medikationsprozess, Vertrag nach § 14 ApoG, Rechenlogik und Einführung mit einer externen Apotheke.
Zum LeitfadenAushang „Kontrolle vor der Gabe“
Fünf Prüffragen und was bei Abweichungen zu tun ist – für den Medikamentenraum, mit Feld für Apotheke und Telefon.
PDF A4 herunterladenAushang im Großformat
Derselbe Aushang in A3 für die Wand neben dem Medikamentenschrank.
PDF A3 herunterladenInfoblatt für Angehörige
„Unser Haus stellt auf Blister um“: eine Seite zum Verteilen, mit Feldern für Einrichtung, Ansprechperson und Kosten.
PDF herunterladenFür Einrichtungsleitung, Träger und kaufmännische Leitung
| Vorlage | Wofür sie hilft |
|---|---|
| Eignungscheck | Sechs Fragen mit einer ersten Einordnung, ob und wie Verblisterung zu Ihrer Organisation passt – interaktiv. |
| Warnsignale-Selbsttest | 15 Signale zum Ankreuzen, an denen ein Medikationsprozess an Grenzen kommt; druckbar. |
| Zwölf Leitungsfragen | Was vor einer Entscheidung für oder gegen Verblisterung geklärt sein sollte. |
| Fragen an Ihren Apothekenpartner | Fragen zu Prüfung, Änderungen, Rezepten, Logistik und Vertrag – dazu ein Vergleichsbogen für Angebote. |
| Gliederung einer Entscheidungsvorlage | Aufbau einer Vorlage für Geschäftsführung oder Gremium. |
| Entscheidungsvorlage zum Ausfüllen | Vorlage für Geschäftsführung oder Gremium, im Browser ausfüllen und drucken. |
| Teaminformation zur Umstellung | Aushang für das Pflegeteam, anpassbar. |
| Vorlage Information und Einwilligung | Anpassbarer Mustertext für Bewohner, mit Hinweis auf die freie Apothekenwahl; vor Verwendung rechtlich prüfen lassen. |
| Regelungsbereiche Heimversorgungsvertrag | Was ein Vertrag nach § 12a ApoG typischerweise regelt. |
| Umstellung in zehn Schritten | Reihenfolge von der Entscheidung bis zum ersten Blister im Wohnbereich. |
Weitere druckbare Checklisten: Entscheidungsfragen Pflegeheim · Apothekenwechsel · Apotheke fällt weg · Neue Einrichtung · Betreiberwechsel · Notfallversorgung im Vertrag · Neue Rezeptwege 2026 · Abstimmung mit Arztpraxen · Fragen zur BAK-Leitlinie · Digitale Prozesse · Pflegesoftware · Zuzahlung zum Jahreswechsel · Regionen: Pinneberg, Stormarn, Segeberg, Herzogtum Lauenburg.
Für Pflegedienstleitung und Qualitätsmanagement
| Vorlage | Wofür sie hilft |
|---|---|
| Stellaufwand-Rechner mit Messprotokoll | Eine Woche messen, dann gebundene Zeit für Stellen, Kontrolle, Änderungen und Rezepte berechnen – im Browser, ohne Datenübertragung. |
| Ist-Analyse Medikationsprozess | Vierzehn Werte, die Sie über zwei Wochen je Wohnbereich selbst erheben. |
| Stichtagskalender | Melde- und Lieferstichtage für die nächsten Wochen berechnen, mit Aushang zum Drucken. |
| Audit-Checkliste Arzneimittel | 18 Prüfpunkte auf Systemebene für das interne Audit. |
| Selbstcheck MD-Prüfung | 19 Fragen für den Wohnbereich vor einer Qualitätsprüfung. |
| Wechselndes Personal | Einweisung, Zuständigkeiten und Prüfwege für Leasing-, Aushilfs- und neue Kräfte. |
Weitere druckbare Checklisten: Medikamentensicherheit · Medikationsdokumentation · Schrittfolge nach einem Gabefehler · Lieferengpässe · Arzneimittel im Hitzeschutzplan · Polypharmazie · Wechselwirkungen.
Für Pflegeteams im Wohnbereich
Die wichtigsten Vorlagen gibt es gebündelt im Checklisten-Paket Pflege; einzeln stehen sie auf diesen Seiten.
| Vorlage | Wofür sie hilft |
|---|---|
| Prüfkärtchen für die Gabe | Die Kontrolle am Beutel in wenigen Schritten – für den Medikamentenwagen. |
| Fehlerhaften Blister erkennen | Woran ein auffälliger Beutel zu erkennen ist und was dann zu tun ist. |
| Temperaturprotokoll und Meldebogen | Ablesung des Medikamentenkühlschranks (2–8 °C) und Meldung einer Abweichung an die Apotheke; dazu Sofortmaßnahmen als Aushang. |
| Hausliste Haltbarkeit nach Anbruch | Fristen der Präparate Ihres Wohnbereichs laut Fachinformation – gemeinsam mit der Apotheke auszufüllen. |
| Annahmekontrolle | Acht Punkte für die Übergabe einer Lieferung, mit Kühlware und Betäubungsmitteln. |
| Ärztliche Anordnungen annehmen | Vollständigkeit, Zurücklesen bei telefonischer Anordnung, Weitergabe an die Apotheke. |
| Übergabe bei Abwesenheit | Vorlage für ein Übergabeprotokoll bei Urlaub, Familienbesuch oder Ausflug. |
| Bedarfsmedikation | Vollständige Anordnung, drei Fragen vor jeder Gabe, Wirkungskontrolle. |
Weitere druckbare Checklisten: Arzneimittel über die Sonde · Aufbewahrung · Entsorgung · Entlasstag · Heimeinzug · Demenz · Medikamentenverweigerung · Schluckstörungen · Verwechslungsgefahr (LASA) · Insulin · Opioidpflaster · Augentropfen · Sturzrisiko · PRISCUS-Treffer · Psychopharmaka · Rezeptfreie Mittel · Selbstverwaltung · Nierenfunktion.
Für ambulante Dienste, Tagespflege und besondere Wohnformen
Umstellung auf Verblisterung im ambulanten Dienst · Kommunikation zwischen Zuhause, Tagespflege und Apotheke · Übergabe beim Wechsel der Betreuungskraft · Werkstattmedikation · Medikation in der Kinder- und Jugendhilfe · Verwahrung in der Wohnungslosenhilfe · Gesprächsleitfaden für die Pflegeberatung.
Für Kliniken und Krankenhäuser
| Vorlage | Wofür sie hilft |
|---|---|
| Unit-Dose-Rechenhilfe | Stellzeit, Unit-Dose-Kosten, einmalige Kosten und Förderung Ihres Hauses gegenüberstellen – mit offengelegter Formel. |
| Prüfpunkte Versorgungsvertrag | Zwölf Fragen, an denen Sie einen Vertrag nach § 14 ApoG oder ein Angebot prüfen. |
| Gesprächsleitfaden Arzneimittelanamnese | Woran bei der Erfassung der Hausmedikation zu denken ist. |
| Prüfpunkte Stationsbegehung | Was bei der Überprüfung der Arzneimittelvorräte auf Station betrachtet wird. |
Für Angehörige und rechtliche Betreuer
| Vorlage | Wofür sie hilft |
|---|---|
| Medikamente der Eltern organisieren | Überblick, Medikationsplan, Vollmacht, Rezepte und Änderungen Punkt für Punkt. |
| Befüll-Check Tablettenbox | Acht Fragen für das sorgfältige Befüllen einer Wochenbox. |
| Neue Packung erhalten | Wirkstoff, Stärke und Form vergleichen, wenn Tabletten anders aussehen. |
| Mitbringliste Medikationsberatung | Was zum Beratungstermin in der Apotheke gehört. |
| Mitbringliste Wochenblister | Unterlagen für das erste Gespräch über einen Wochenblister. |
Weitere druckbare Checklisten: Für rechtliche Betreuer · Heimeinzug aus Sicht der Familie · Vor dem Start eines Wochenblisters · Tipps zum Medikationsplan.
Kostenlos, ohne Anmeldung – und zum Anpassen gedacht
Ohne Formular
PDFs und Vorlagen öffnen sich direkt. Sie geben weder Namen noch E-Mail-Adresse an.
Ausgangspunkt, keine Vorschrift
Passen Sie jede Vorlage an Verfahrensanweisungen, Software und Zuständigkeiten Ihres Hauses an.
Die Unterlagen ersetzen keine Rechtsberatung, keine ärztliche Anordnung und keine Fachinformation.
Daten bleiben bei Ihnen
Rechner und Selbsttests laufen im Browser. Ausgefüllte Protokolle mit Bewohnerdaten gehören in Ihre Dokumentation, nicht in E-Mails oder Webformulare.
Erfahren, wenn sich Regeln oder Unterlagen ändern
Jedes PDF trägt ein Datum; Rechtsangaben beziehen sich auf den Stand Oktober 2026. Wenn sich Regeln ändern, ergänzen wir die Fachseiten und die Unterlagen – eine feste Frequenz sagen wir nicht zu. Wer darüber informiert werden möchte, kann den Fachbrief der antares Apotheke bestellen; Anmeldung mit Bestätigung per E-Mail, Abmeldung jederzeit.
Fragen zu den Downloads
Kosten die Leitfäden und Vorlagen etwas?
Nein. Alle PDFs, Druckvorlagen und Werkzeuge dieser Plattform sind kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar.
Dürfen wir die Vorlagen verändern und intern weitergeben?
Ja. Die Vorlagen sind dafür gedacht, an Ihre Abläufe angepasst zu werden. Achten Sie beim Weitergeben auf den Stand: Rechtsangaben beziehen sich auf Oktober 2026.
Wie drucke ich eine Checkliste von einer Fachseite?
Über die Schaltfläche „Drucken“ bei der jeweiligen Checkliste. Im Druckdialog Ihres Browsers können Sie die Seite auch als PDF speichern.
Sie möchten eine Vorlage auf Ihr Haus zuschneiden oder die Ergebnisse eines Selbsttests besprechen? Sinah Gaebert, Leitung Patientenindividuelle Verblisterung, hilft weiter.
Wie viel einfacher könnte die Arzneimittelversorgung in Ihrer Einrichtung werden?
Wir analysieren gemeinsam Ihre aktuelle Versorgung und zeigen, ob und wie patientenindividuelle Verblisterung Ihre Abläufe unterstützen kann.

