Praxisthema9 Min. Lesezeit

Hitze und Medikamente: Lagerung und Beobachtung in Pflegeeinrichtungen

Hitze belastet Arzneimittel und Menschen. Was bei Lagerung und Beobachtung im Sommer zu beachten ist und wie ein Hitzeschutzplan Arzneimittel einbezieht.
Transportbox der antares Apotheke mit Arzneimittelpackungen, Insulin-Pens und Messgerät auf einem Tisch
Kurz beantwortet: Was müssen Pflegeeinrichtungen bei Hitze und Medikamenten beachten?

Hitze betrifft Medikamente in Pflegeeinrichtungen doppelt: Arzneimittel können bei Lagerung über der angegebenen Temperatur – meist 25 °C – an Qualität verlieren, und manche Wirkstoffe erhöhen bei Hitze das Risiko für Flüssigkeitsmangel oder Kreislaufprobleme. Ein Hitzeschutzplan regelt deshalb Raumtemperaturkontrolle, Lagerorte und die ärztliche Überprüfung der Medikation vor dem Sommer.

Die Medikation wird bei Hitze nicht eigenmächtig verändert. Pflegekräfte beobachten und geben weiter; ob angepasst wird, entscheidet die Ärztin oder der Arzt. Die Apotheke liefert Lagerungsangaben und benennt Arzneimittel mit Hitzerisiko für die ärztliche Rücksprache.

Inhalt dieser Seite
  1. Warum ist Hitze ein Medikationsthema?
  2. Wie werden Arzneimittel bei Hitze richtig gelagert?
  3. Welche Arzneimittel sind bei Hitze riskant?
  4. Wie gehören Arzneimittel in den Hitzeschutzplan?
  5. Ambulante Pflege und Zuhause
  6. Beispiel: Die erste Hitzewarnung im Juni
  7. Was die Apotheke beiträgt – und wo die Grenzen liegen
Fachliche Ansprechpartnerin: Sinah GaebertStand: 17.10.2026Lesezeit ca. 9 Min.

Warum ist Hitze ein Medikationsthema?

Der Hitzeaktionsplan Hamburg der Sozialbehörde hält fest, dass Hitze die Wirkung bestimmter Medikamente verändern und ihre Lagerfähigkeit beeinträchtigen kann, und empfiehlt, die Medikation vor Beginn der Sommersaison mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt zu besprechen. Ältere und pflegebedürftige Menschen gelten dort als besonders betroffen: Die Anpassung an Hitze lässt im Alter nach, das Durstempfinden ist oft vermindert. In Hamburg leben nach Angaben des Plans knapp 14.500 Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen.

Auch das Bundesgesundheitsministerium weist in seiner Information „Hitzeschutz in der Pflege ist Lebensschutz“ (Juli 2023) darauf hin, dass Hitze die Wirkung von Medikamenten und arzneimittelhaltigen Pflastern beeinflussen kann, dass vor jeder Änderung die Ärztin oder der Arzt einzubeziehen ist und dass auf temperaturgerechte Lagerung zu achten ist. Daraus ergeben sich zwei Aufgaben: die Arzneimittel schützen – und die Menschen, die sie einnehmen, genauer beobachten.

Wie werden Arzneimittel bei Hitze richtig gelagert?

Die meisten Arzneimittel werden bei Raumtemperatur gelagert. Das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen nennt dafür 15 bis 25 °C bzw. 15 bis 30 °C, wenn die Packung das so angibt; kühlpflichtige Arzneimittel lagern bei 2 bis 8 °C. Maßgeblich ist der Lagerungshinweis auf Packung und Packungsbeilage, etwa „Nicht über 25 °C lagern“.

Wo es im Sommer kritisch wird

  • Medikamentenraum: Innenliegende, kleine Räume ohne Lüftung heizen sich auf. Ein Minimum-Maximum-Thermometer, besser zusätzlich ein Hygrometer, zeigt, ob die Grenze überschritten wird; die Werte werden regelmäßig dokumentiert.
  • Medikamentenwagen und Fensterbänke: Direkte Sonne kann Packungen auch bei moderater Raumtemperatur stark erwärmen.
  • Bewohnerzimmer: Bei Selbstverwaltern liegen Arzneimittel oft auf dem Nachttisch am Fenster.
  • Fahrzeuge ambulanter Dienste: Arzneimittel sollen nicht im Auto bleiben; das gilt für Mitnahmen ebenso wie für die Zwischenlagerung zwischen zwei Einsätzen.
  • Kühlschrank: Er arbeitet in warmen Räumen am Limit. Temperatur häufiger ablesen, Tür kurz öffnen. Arzneimittel, die bei Raumtemperatur zu lagern sind, gehören nicht vorsorglich in den Kühlschrank – nicht alle vertragen Kälte.

Besonders wärmeempfindliche Arzneiformen

Fachstellen nennen als besonders empfindlich: Zäpfchen aus Hartfett, Cremes, Salben, Gele, Gelatinekapseln, wirkstoffhaltige Pflaster, Dosieraerosole und flüssige Zubereitungen. Anzeichen einer Veränderung können Verflüssigung, Verfärbung, Ausflockung, Trübung, Risse, Konsistenzverlust, aufgeblähte Verpackungen oder ungewöhnlicher Geruch sein. Wichtig: Ein Qualitätsverlust ist oft nicht sichtbar. Unauffälliges Aussehen ist kein Beleg dafür, dass ein Arzneimittel nach einer Hitzeperiode noch einwandfrei ist.

Verblisterte Arzneimittel

Für Blister gelten die Lagerungshinweise auf dem Blisteretikett, das nach der Apothekenbetriebsordnung gegebenenfalls Lagerungshinweise enthält. Auch nach dem Entblistern muss die Stabilität ausreichen, betont die Hitzeschutz-Arbeitshilfe aus Nordrhein-Westfalen. Blister werden deshalb ebenso wie Originalpackungen nicht in der Sonne oder über der angegebenen Temperatur gelagert. Wie die Apotheke die Eignung für den Blister bewertet, beschreibt Eignungsbewertung von Arzneimitteln.

Was nach einer Überschreitung zu tun ist, folgt derselben Logik wie beim Kühlschrank: betroffene Arzneimittel kennzeichnen, Werte dokumentieren, Apotheke fragen. Die Schrittfolge steht unter Medikamentenkühlschrank zu warm oder zu kalt; die Grundregeln der Aufbewahrung unter Medikamentenlagerung im Pflegeheim.

Welche Arzneimittel sind bei Hitze riskant?

Die Heidelberger Hitze-Tabelle der Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie des Universitätsklinikums Heidelberg (Stand 15.09.2020) ordnet Arzneistoffe nach ihrem möglichen Einfluss auf Temperaturregulation und Flüssigkeitshaushalt bei Hitzewellen. Die folgende Übersicht gibt eine Auswahl wieder. Sie dient dazu, Bewohner zu erkennen, deren Medikation vor dem Sommer ärztlich überprüft werden sollte – nicht dazu, selbst etwas zu ändern.

Arzneimittelgruppen mit möglichem Hitzerisiko (Auswahl nach der Heidelberger Hitze-Tabelle)
ArzneimittelgruppeMöglicher Mechanismus laut TabelleWas die Pflege beobachten und weitergeben kann
Diuretika, AbführmittelVolumenmangel, ElektrolytstörungenTrinkmenge, Gewicht, Schwindel, Verwirrtheit, trockene Schleimhäute
ACE-Hemmer und weitere blutdrucksenkende Mittel, z. B. BetablockerBeeinflussung von Kreislauf und FlüssigkeitshaushaltSchwindel beim Aufstehen, Blutdruck, wenn angeordnet; Sturzgefahr
Neuroleptika und andere Antipsychotika, trizyklische Antidepressiva, SSRI/SNRIStörung der Temperaturregulation, vermindertes Schwitzen, verminderte AufmerksamkeitÜberwärmung, Benommenheit, veränderte Wachheit
Anticholinerg wirkende Arzneimittel, z. B. bestimmte Blasenmittel und ParkinsonmittelVermindertes SchwitzenHeiße, trockene Haut, Unruhe, Verwirrtheit
Einige Antiepileptika (Topiramat, Zonisamid, Carbamazepin)Hinweise auf verminderte SchweißproduktionÜberwärmung
Schnell wirksames InsulinBeschleunigte Aufnahme aus dem Gewebe möglichZeichen einer Unterzuckerung; angeordnete Blutzuckerkontrollen
Wirkstoffhaltige Pflaster, z. B. OpioidpflasterVeränderte Wirkstoffabgabe bei WärmeMüdigkeit, Benommenheit; Pflaster vor Wärmequellen und direkter Sonne schützen
Über die Niere ausgeschiedene ArzneimittelVerminderte Ausscheidung bei FlüssigkeitsmangelTrinkmenge, Urinmenge, neue Beschwerden

Auswahl, keine vollständige Liste. Die Tabelle nennt teils Maßnahmen wie Monitoring, Dosisanpassung oder Präparatewechsel – diese sind ausschließlich ärztliche Entscheidungen. Arzneimittel nie eigenmächtig absetzen; bei manchen, etwa Clonidin, warnt die Tabelle ausdrücklich vor abruptem Absetzen.

Wie Arzneimittel und Sturzrisiko zusammenhängen, beschreibt Stürze und Medikamente; zur Dosierung bei eingeschränkter Nierenfunktion siehe Nierenfunktion und Medikamente. Besonderheiten bei Pflastern stehen unter Schmerzpflaster in der Pflege.

Wie gehören Arzneimittel in den Hitzeschutzplan?

Das Bundesgesundheitsministerium empfiehlt Pflegeeinrichtungen, in der kühlen Jahreszeit Maßnahmen zur Hitzeprävention zu erarbeiten und einen Hitzeschutzplan zu erstellen; Musterpläne für stationäre und ambulante Pflege gibt es unter anderem vom Aktionsbündnis Hitzeschutz Berlin. Der Deutsche Wetterdienst warnt in der Regel vom 1. Mai bis 31. August; Hamburg bildet dabei einen einzigen Warnkreis, Warnungen werden täglich gegen 10 Uhr für den laufenden und den folgenden Tag ausgegeben. Der Arzneimittelteil eines Hitzeschutzplans lässt sich in drei Phasen gliedern:

Arzneimittel im Hitzeschutzplan: Bausteine je Phase
PhaseLagerungBewohner und MedikationZuständig in Ihrer Einrichtung
Vor der Saison (Frühjahr)Min-Max-Thermometer in allen Lagerorten; Medikamentenraum auf Überhitzung prüfen; Ausweichraum und Kühlkapazität festlegenListe der Bewohner mit Arzneimitteln aus der Risikotabelle; ärztliche Überprüfung anstoßen; Trinkmengen- und Beobachtungsvorgaben ärztlich klären[Name, Funktion]
Bei HitzewarnungTemperaturen häufiger ablesen und dokumentieren; Wagen und Packungen aus der Sonne; Lieferungen sofort einräumenAngeordnete Beobachtung umsetzen (z. B. Trinkmenge, Gewicht, Blutzucker); Auffälligkeiten sofort ärztlich melden[Name, Funktion]
Nach der HitzeperiodeÜberschreitungen auswerten; betroffene Arzneimittel mit der Apotheke bewertenVorübergehende ärztliche Anpassungen zurückprüfen lassen; Erfahrungen für das nächste Jahr festhalten[Name, Funktion]

Ob in Ihrer Einrichtung eine Hitzebeauftragte oder ein Hitzebeauftragter benannt ist, regelt Ihr Plan; der Arzneimittelteil braucht in jedem Fall eine benannte Zuständigkeit im Wohnbereich.

Ambulante Pflege und Zuhause

In der häuslichen Versorgung liegen die Arzneimittel in Küchen, Bädern oder auf Fensterbänken – Orte, an denen es im Sommer warm und teils feucht wird. Fachstellen raten, Arzneimittel nicht im Bad und nicht im Auto aufzubewahren. Pflegedienste können bei Einsätzen auf geeignete Lagerorte hinweisen, Angehörige einbeziehen und die Mitnahme im Fahrzeug kurz halten. Was ambulante Dienste darüber hinaus organisieren, steht unter Verblisterung für ambulante Pflegedienste.

Beispiel: Die erste Hitzewarnung im Juni

Das folgende Beispiel ist typisiert und beschreibt keine konkrete Einrichtung. Mitte Juni kündigt der Wetterdienst für Hamburg die erste Hitzewarnung an. Im Medikamentenraum eines Wohnbereichs zeigt das Thermometer am Nachmittag 27 °C. In der Einrichtung leben mehrere Bewohner mit Diuretika, zwei mit Opioidpflastern und eine Bewohnerin mit einem anticholinerg wirkenden Blasenmittel.

Weil der Hitzeschutzplan im Frühjahr erstellt wurde, ist klar, was passiert: Die Arzneimittel des Wohnbereichs kommen vorübergehend in einen kühleren, abschließbaren Raum; die Temperaturen werden zweimal täglich dokumentiert. Die Liste der Bewohner mit Hitzerisiko-Arzneimitteln, die die Apotheke im Mai zusammengestellt hat, liegt den Hausärzten vor; für zwei Bewohner sind Trinkmengen und Gewichtskontrollen angeordnet. Nach der Hitzewelle bewertet die Apotheke, ob die Zäpfchen und Salben aus dem warmen Raum weiter verwendbar sind.

Was die Apotheke beiträgt – und wo die Grenzen liegen

antares unterstützt Einrichtungen in Hamburg und Umgebung nach Absprache bei der Vorbereitung auf den Sommer:

  • mit einer Liste der Bewohner, deren Arzneimittel in den Risikogruppen liegen, als Grundlage für die ärztliche Überprüfung – im Rahmen der pharmazeutischen Medikationsprüfung,
  • mit Lagerungsangaben für die verwendeten Präparate und der Bewertung nach Temperaturüberschreitungen,
  • mit der Prüfung der Lagerbedingungen bei der regelmäßigen Überprüfung der Aufbewahrung nach § 12a Apothekengesetz,
  • mit temperaturgerechter Belieferung; siehe Transport und Kühlkette,
  • mit Schulungen zu Lagerung und Haltbarkeit vor der Saison.

Verblisterung ändert an der Hitzeempfindlichkeit von Wirkstoffen nichts. Sie kann aber die Übersicht erleichtern: Die Medikation jedes Bewohners liegt der Apotheke vollständig vor, weil sie für den Blister ohnehin geprüft wird. Pflaster, Zäpfchen, Salben, Tropfen und Kühlware bleiben in der Originalpackung und brauchen im Sommer besondere Aufmerksamkeit.

Grenzen

Diese Seite enthält keine Dosisanpassungs- oder Absetzempfehlungen. Ob und wie die Medikation bei Hitze angepasst wird, entscheidet die Ärztin oder der Arzt für jede Person einzeln. Die Risikotabelle ist eine Auswahl aus einer veröffentlichten Übersicht und ersetzt keine individuelle Prüfung. Bauliche Maßnahmen und der Hitzeschutzplan selbst liegen in der Verantwortung der Einrichtung.

Quellen und Rechtsgrundlagen
  1. Freie und Hansestadt Hamburg, Sozialbehörde: Hitzeaktionsplan Hamburg „Herausforderung Hitze – Gesundheit der Hamburger Bevölkerung schützen“ (dokumente.hamburg.de), abgerufen am 17.10.2026.
  2. Bundesministerium für Gesundheit / Pflegenetzwerk Deutschland: „Hitzeschutz in der Pflege ist Lebensschutz“, Stand Juli 2023.
  3. Bundesministerium für Gesundheit: Hitzeschutzplan für Gesundheit, Stand 27.07.2023.
  4. Universitätsklinikum Heidelberg, Abteilung Klinische Pharmakologie und Pharmakoepidemiologie (Haefeli WE, Czock D): Heidelberger Hitze-Tabelle, Stand 15.09.2020.
  5. Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen: Einrichtungsbezogener Hitzeschutz, Arbeitshilfe C.5 „Lagerung von Arzneimitteln“, Auflage 1.1, Juni 2024.
  6. LMU Klinikum, Kompetenzzentrum Palliativpharmazie: Frage des Monats Juni 2026 „Arzneimittel und Temperaturschwankungen“.
  7. ABDA: Faktenblatt Kühllagerung von Arzneimitteln, Stand 18.06.2025.
  8. Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO), § 34 (Kennzeichnung patientenindividuell verblisterter Arzneimittel); Apothekengesetz (ApoG), § 12a.
Häufige Fragen

Fragen zu Hitze und Medikamenten in der Pflege

Was passiert mit Medikamenten über 25 Grad?

Das hängt vom Präparat, der Höhe und der Dauer ab. Nach einer Übersicht des Kompetenzzentrums Palliativpharmazie am LMU Klinikum gelten kurze, geringe Überschreitungen in der Regel als unproblematisch; eine dauerhafte Lagerung über der angegebenen Temperatur kann die Qualität mindern, auch wenn man es nicht sieht. Bei Zweifeln betroffene Packungen kennzeichnen und die Apotheke fragen.

Sollte man Medikamente im Sommer in den Kühlschrank legen?

Nur, wenn die Packungsbeilage das vorsieht. Nicht alle Arzneimittel, die bei Raumtemperatur zu lagern sind, vertragen Kälte oder Feuchtigkeit im Kühlschrank. Besser ist ein kühler, trockener und dunkler Lagerort.

Welche Medikamente sind bei Hitze für ältere Menschen problematisch?

Veröffentlichte Übersichten wie die Heidelberger Hitze-Tabelle nennen unter anderem Diuretika, bestimmte Blutdruckmittel, Psychopharmaka, anticholinerg wirkende Arzneimittel, schnell wirksames Insulin und wirkstoffhaltige Pflaster. Ob eine Anpassung nötig ist, entscheidet die Ärztin oder der Arzt.

Müssen Diuretika bei Hitze reduziert werden?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Der Hitzeaktionsplan Hamburg empfiehlt, die Medikation vor dem Sommer mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt zu besprechen. Pflegekräfte beobachten Trinkmenge, Gewicht und Befinden und geben Auffälligkeiten weiter; eigenmächtige Änderungen sind nicht vorgesehen.

Gehören Arzneimittel in den Hitzeschutzplan eines Pflegeheims?

Ja. Das Bundesgesundheitsministerium nennt temperaturgerechte Lagerung und die ärztliche Klärung der Medikation als Bestandteile des Hitzeschutzes in der Pflege. Sinnvoll sind Regeln für Lagerorte und Temperaturkontrolle sowie eine Liste der Bewohner mit hitzerelevanten Arzneimitteln.

Sind verblisterte Medikamente bei Hitze empfindlicher?

Verblisterte Arzneimittel sind nicht mehr in der Originalverpackung. Die Apotheke berücksichtigt das bei der Eignungsbewertung; für die Einrichtung gelten die Lagerungshinweise auf dem Blister. Blister gehören wie alle Arzneimittel nicht in die Sonne und nicht über die angegebene Temperatur.

Porträt Sinah Gaebert
Ihre Ansprechpartnerin für den Hitzeschutz
Sinah Gaebert
Leitung Patientenindividuelle Verblisterung · Fachapothekerin für klinische Pharmazie

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