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Checklisten-Paket für Pflegeteams – als PDF

Die Druckvorlagen dieser Plattform in einer Datei: für Wohnbereich, Medikamentenraum und Übergabe. Kostenlos, ohne Anmeldung, zum Anpassen an Ihre Abläufe.
Apothekerin prüft Unterlagen zur Medikation
Kurz beantwortet: Was enthält das Checklisten-Paket für Pflegeteams?

Das Checklisten-Paket der antares Apotheke bündelt elf einseitige Druckvorlagen für den Medikationsalltag in Pflegeeinrichtungen: von der Kontrolle eines verblisterten Beutels vor der Gabe über Annahmekontrolle, Anbruch-Hausliste, Temperaturprotokoll und Meldebogen bis zu Übergabeprotokoll, Bedarfsmedikation, Fehlermeldung, Messprotokoll und Reichweitenliste.

Das PDF ist kostenlos und ohne Anmeldung abrufbar. Jede Vorlage ist ein Ausgangspunkt, den Sie an Ihre Verfahrensanweisungen anpassen.

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Checklisten-Paket Pflege als PDF

Für den Medikamentenraum, den Kühlschrank, die Annahmestelle und die Übergabe: Die Vorlagen stammen von den Fachseiten dieser Plattform und sind dort mit Hintergründen und Quellen ausführlicher beschrieben. Im PDF stehen sie so, dass jede auf eine Seite passt – mit Kopfzeile für Wohnbereich, Gültigkeit und Freigabe.

PDF, Stand 18.10.2026. Ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse.

Einzelbeutel-Prüfung am Bildschirm im Verblisterungsraum der antares Apotheke
Vor der Lieferung prüft die Apotheke jeden Beutel. Die Vorlage „Kontrolle vor der Gabe“ beschreibt, was danach im Wohnbereich bleibt. Foto: antares-apotheke Pharma Service e. K.
Inhalt

Elf Vorlagen – und wo Sie jede online vertiefen

  1. Kontrolle vor der Gabe – verblisterter Beutel

    Person, Zeitpunkt, Änderungen seit der Herstellung, Inhalt, Ergänzungen; mit Feldern für Ihre Hausregeln. Online: Verblisterung für Pflegefachkräfte.

  2. Annahmekontrolle einer Lieferung

    Acht Prüfpunkte und ein Protokoll für Kühlware, Betäubungsmittel und Vollständigkeit. Online: Transport und Kühlkette.

  3. Hausliste Haltbarkeit nach Anbruch

    Eine Liste mit Platzhaltern statt pauschaler Fristen – auszufüllen mit der Apotheke anhand der aktuellen Fachinformation. Online: Aufbrauchfristen nach Anbruch.

  4. Temperaturprotokoll Arzneimittelkühlschrank

    Ablesung von aktuellem, minimalem und maximalem Wert, Sollbereich 2–8 °C.

  5. Meldebogen Temperaturabweichung

    Sofortmaßnahmen und alle Angaben, die die Apotheke für die Bewertung braucht. Online: Temperaturabweichung im Kühlschrank.

  6. Telefonische ärztliche Anordnung

    Mitschreiben, Zurücklesen als gängige Praxis, Weitergabe an die Apotheke, schriftliche Bestätigung. Online: Ärztliche Anordnung von Medikamenten.

  7. Medikamente bei Abwesenheit

    Übergabeprotokoll für Urlaub und Familienbesuch, mit Rückgabe und Abgleich. Online: Medikamente bei Abwesenheit.

  8. Bedarfsmedikation – Gabe und Wirkung

    Prüfung der Anordnung, drei Fragen vor jeder Gabe, Wirkungskontrolle. Online: Bedarfsmedikation im Pflegeheim.

  9. Abweichung oder Beinahe-Fehler melden

    Ein Bogen für die interne Auswertung ohne Schuldzuweisung. Online: Fehler bei der Medikamentengabe.

  10. Messprotokoll Stellaufwand

    Eine Woche Mitschreiben, ohne Bewohnerdaten, mit Wochenauswertung für den Stellaufwand-Rechner.

  11. Rezept- und Reichweitenliste

    Folgerezepte rechtzeitig anfordern und nachverfolgen, auch vor Wochenenden und Praxisurlaub. Online: Rezeptmanagement.

Nutzung

An Ihre Verfahrensanweisungen anpassen

Eine Checkliste wirkt am besten, wenn das Team sie bespricht: Wer ist bei uns zuständig, wo weichen unsere Abläufe ab, was fehlt?

Hausregeln eintragen

Meldewege, Rückrufnummern, Überbrückungsregeln und Kontrollrhythmus legt Ihre Einrichtung fest. Die Vorlagen haben dafür eigene Felder.

Die Vorlagen ersetzen keine Verfahrensanweisung und keine ärztliche Anordnung.

Bewohnerdaten im Haus lassen

Ausgefüllte Bögen gehören in Ihre Dokumentation. Senden Sie sie nicht per unverschlüsselter E-Mail oder über ein Webformular.

Mit Quellen und Stand

Das PDF nennt seine Grundlagen. Fristen und Lagerhinweise stehen bewusst nicht pauschal darin, sondern kommen aus der Fachinformation des konkreten Präparats.

Mit Verblisterung und ohne

Die meisten Vorlagen gelten unabhängig davon, ob Ihre Einrichtung verblistert versorgt wird. Tropfen, Insuline, Kühlware und Bedarfsmedikation bleiben ohnehin Aufgabe der Pflege. Welche Arzneimittel in den Blister kommen, beschreibt die Seite geeignete Medikamente; alle weiteren Checklisten nach Anlass sammeln die Arbeitshilfen und die Übersicht Downloads.

Häufige Fragen

Fragen zum Checklisten-Paket

Warum stehen in der Anbruch-Hausliste keine Fristen?

Weil die Haltbarkeit nach Anbruch präparatabhängig ist und schon zwischen Präparaten mit demselben Wirkstoff abweichen kann. Die Fristen der Präparate Ihres Wohnbereichs trägt die Apotheke gemeinsam mit Ihnen aus der aktuellen Fachinformation ein.

Ist das Zurücklesen telefonischer Anordnungen Pflicht?

Nein, es gilt als gängige Praxis und Empfehlung, nicht als gesetzliche Pflicht. Wer telefonische Anordnungen annehmen darf und wie sie bestätigt werden, regelt Ihre Einrichtung.

Können wir die Vorlagen in unsere Pflegesoftware übernehmen?

Inhaltlich ja. Ob und wie Felder in Ihrer Software abgebildet werden, hängt vom System ab. Nutzen Sie die Vorlagen dann als Prüfhilfe dafür, welche Angaben vorhanden sein sollten.

Bietet antares Schulungen zu den Vorlagen an?

Schulungen für Pflegekräfte, etwa zu Beutelkontrolle, Lagerung und Haltbarkeit oder Dokumentation, sind nach Vereinbarung möglich. Sie können eine Schulung anfragen; wir melden uns mit einem Vorschlag.

Porträt Sinah Gaebert
Ihre Ansprechpartnerin
Sinah Gaebert
Leitung Patientenindividuelle Verblisterung · Fachapothekerin für klinische Pharmazie

Sie möchten eine Vorlage auf Ihre Abläufe zuschneiden oder die Anbruch-Hausliste für Ihren Wohnbereich mit uns füllen? Sinah Gaebert und das Team der patientenindividuellen Verblisterung unterstützen Sie.

Wie viel einfacher könnte die Arzneimittelversorgung in Ihrer Einrichtung werden?

Wir analysieren gemeinsam Ihre aktuelle Versorgung und zeigen, ob und wie patientenindividuelle Verblisterung Ihre Abläufe unterstützen kann.

Zertifizierte Qualität und sichere Prozesse

Unsere GDP- und ISO-Zertifizierungen stehen für geprüfte Qualität, verlässliche Abläufe und eine sichere Arzneimittelversorgung. Sie bestätigen unter anderem die fachgerechte Lagerung, Prüfung, Dokumentation und Auslieferung von Arzneimitteln sowie ein wirksames Qualitäts- und Logistikmanagement.

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