
Die Wahrscheinlichkeit, unter einer Krebstherapie an Durchfällen zu leiden, ist individuell sehr unterschiedlich. Sie hängt sowohl von der Art der Behandlung, als auch von Begleiterkrankungen ab. Besonders klassische Chemotherapeutika greifen nicht nur Tumorzellen an, sondern auch schnell wachsende Zellen der Darmschleimhaut. Wird diese Schutzschicht geschädigt, kann es zu häufigen und flüssigen Stuhlgängen kommen.
Von Durchfall spricht man, wenn mehr als drei ungeformte Stuhlgänge pro Tag auftreten. Häufig gehen damit Bauchkrämpfe, Fieber oder Übelkeit einher.
Da der Körper dabei viel Flüssigkeit und Mineralstoffe verliert, ist es wichtig, diesen Verlust auszugleichen – durch ausreichendes Trinken und angepasste Ernährung.
Bereits einfache Maßnahmen können helfen, die Beschwerden zu lindern und den Körper zu stabilisieren. Achten Sie auf ausreichend Flüssigkeit, leichte Ernährung und sanfte Pflege der gereizten Analregion gerbstoffhaltige Sitzbäder und wundheilungsfördernde Cremes.
Hinweis: Bei gereizter Haut im Analbereich helfen gerbstoffhaltige Sitzbäder oder wundheilungsfördernde Cremes, um Reizungen zu lindern.

Bei starkem oder länger anhaltendem Durchfall sollten Sie immer Ihre Ärztin oder Ihren Arzt informieren. Nur durch eine Blutuntersuchung und gezielte Behandlung lässt sich verhindern, dass der Körper zu viel Flüssigkeit verliert oder sich der Zustand verschlechtert.

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