
Das Hand-Fuß-Syndrom (HFS) ist eine häufige Nebenwirkung bestimmter Krebsmedikamente. Es betrifft vor allem die Haut an den Handinnenflächen und Fußsohlen. Typische Anzeichen sind Rötung, Schwellung und schmerzhafte Empfindungen an den betroffenen Stellen. Manche Patient:innen berichten auch von Kribbeln oder Taubheitsgefühlen.
In schweren Fällen kann sich die Haut ablösen oder Blasen bilden. Das Ausmaß hängt von der Art des Medikaments, der Dosierung und der Behandlungsdauer ab.
Das Syndrom entsteht, wenn Medikamente über die Blutbahn in die Haut gelangen und dort Entzündungen und Zellschäden verursachen. Besonders beanspruchte Hautstellen – etwa Handflächen und Fußsohlen – reagieren empfindlich, da hier viel Druck und Reibung entsteht.

Durch gezielte Pflege und Vorsorge können Sie das Risiko für das Hand-Fuß-Syndrom deutlich verringern. Beginnen Sie bereits vor Therapiebeginn mit einer regelmäßigen Hautpflege und meiden Sie Belastungen für Hände und Füße.
Sollten während der Krebstherapie Beschwerden auftreten, setzen Sie die Basismaßnahmen zur Hautpflege unbedingt fort. Informieren Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt, damit die Schwere der Symptome beurteilt werden kann.
Hinweis: In den meisten Fällen klingen die Symptome einige Wochen nach Therapieende vollständig ab.

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